BURNTIME - [Gift]


Erstveröffentlichung: CD 2003 / Private Release

BURNTIME ist ein süddeutsches Electro-Projekt, das es nun auch schon über zehn Jahre gibt. Ich muss zugeben, dass ich das Duo erst seit dieser selbst produzierten und selbst veröffentlichten CD kenne. Los geht es mit „Hast Du Angst?“, einem tanzbaren Electro Dark Wave- (oder Dark Body Music-?) Song, der teilweise stark an Stücke wie „Herzschlag“ von den frühen Dorsetshire erinnert, wenn man mal von den Synthie-Streichern am Ende des Tracks absieht. Es folgt „Das Hirn“ mit verzerrten Drums und Minimal-Sounds. Klingt, als wenn Skinny Puppy Electro-Pop machen würden. Durch die zurückhaltende Produktion wirkt es auch ein bisschen wavig und erinnert an die Finnen Nyx. Wie der nächste Songtitel „The Night Of Romance“ schon verspricht, gibt es hier melancholischen Electro-Wave zu hören. Wieder mehr auf die Tanzflächen der schwarzen Clubs schielt dann „Falling“. Das erinnert mich stark an alte Tapebands Anfang der 90er wie The Orphobia oder Religious Vision, die heute längst vergessen sind. Als fünfter und letzter Track folgt dann mit „Mourn (Götterfunken Mix)“ eine Coverversion des Apoptygma Bezerk Songs. Erst wirkt die Version etwas lahm, kann dann aber doch als schön poppiger 80er-Song überzeugen. Hier kommt auch endlich die Stimme der Sängerin Katja richtig zur Geltung. Die fünf Songs sind ordentlich produziert und eigentlich allesamt gut anzuhören. Trotzdem sollten BURNTIME noch ein wenig daran arbeiten, eine eigene Note in ihre Musik einzubauen, sonst werden immer mal wieder Kommentare wie „alles schon mal gehört“ kommen. Für Fans von dunkler Electro-Musik mit (hin und wieder) poppiger Note aber auf jeden Fall mal ein Antesten wert. (A.P.)

E-Mail-Adresse der Band: brennzeit@gmx.de
Webadresse der Band: www.brennzeit.de

EXTRABREIT - Interview 1996




Hier ist jetzt ein Interview mit der Gruppe EXTRABREIT, anwesend sind Kai Hawaii, Stefan Kleinkrieg, Jango und Steve aus dem Maschinenraum.

? Vielleicht die wichtigste Frage zuerst, warum gibt es EXTRABREIT noch?

Kai: Das fragen sich viele, das liegt vielleicht daran, daß wir noch leben. Wir haben uns alle Mühe, es irgendwie vorzeitig zu beenden. Nee, wir haben ja auch immer wieder Ruhe gegeben und sind in Deckung gegangen, aber letztenendes juckt es einen doch immer wieder. Vor einem halben Jahr haben Stefan und ich uns zusammengesetzt und haben uns unsere Solosachen vorgespielt und festgestellt, daß das doch irgendwie alles Scheisse ist und dann haben wir uns gesagt, daß wir das doch besser zusammen machen.

Jango: Ja, dann wird´s noch größere Scheisse.

Kai: Ja, vor allem, wenn man solche genialen Kreuzberger Dilettanten am Werk hat.

Jango: Systemgegner!

Kai: Ja, richtige Systemgegner, denn uns fehlt doch ein bißchen die Renitenz, denn die ist mit den Jahren abgeschliffen und dann haben wir uns halt vampirmäßig mit frischem, renitentem Blut versorgt.Haben aber doch gleichzeitig unsere langjährige Lebenserfahrung in das Album mit eingebracht, nicht Stefan?

Stefan: Ja, volles Rohr. Ein Album, was uns mit Stolz erfüllt.



? Wann erscheint das Album?

Stefan: Im März wird sie erscheinen. Vorab kommt eine Single raus: ""Jeden Tag jede Nacht"". Eine Perle des Schlagerpoppunks.

? Schlagerpoppunk?

Stefan: Ja, irgendwie. In irgendeine Schublade.. und ähh, also, ich finde das Lied großartig. Ich würde es mir kaufen, wenn es nicht von mir selber wäre.



? Erzähl doch mal, was noch so in der Schublade Schlagerpoppunk drin ist.

Stefan: Nicht mehr viel außer uns.



? Wie sieht denn die neue Scheibe musikalisch aus?

Stefan: Also, der Titel ist ja auch programmiert, es ist eine Mischung aus der ersten EXTRABREIT-LP und der zweiten, also, es gibt durchaus etwas düster angehauchtere Sachen, etwas ernstere und natürlich auch fürchterlich alberne.

Jango: Insgesamt eine völlige Reizüberflutung.

Kai: Und das ist das Problem. Wir hoffen, daß wir das noch beim Mischen rauskriegen. Es sind einfach zu viele Reize. Alles, was wir machen ist immer so plakativ und da haben wir oft das Problem, daß es dann oft manchmal etwas zu plakativ wird, das merken wir selbst.



? Kannst Du vielleicht mal einen Song von Eurem neuen Album nehmen und uns mal beschreiben, was plakativ heißt?

Kai: Plakativ heißt für mich, Songstrukturen zu haben, die wirklich so sind, wie man sie eigentlich schon nicht mehr so macht. Nämlich Alpha Beta Refrain, Solo, Alpha Beta Refrain. Sicher auch von den Themen her, wir verarbeiten immer mal Sachen, wie wir es immer gemacht haben, die den einen oder anderen von uns mal berühren. Wie es z.B. bei ""Jeden Tag jede Nacht"" eine sehr spätpubertäre, unglückliche Liebesaffäre ist, oder bei ""Heroin"" um ernstere Dinge geht, wo denn auch ein bißchen Wut und Zynismus aufkommt.



? Und selbstverarbeitete Erfahrung vielleicht auch?

Kai: Ja, natürlich sind das auch sebstverarbeitete Erfahrungen. Wer uns kennt, den einen oder anderen, es ist ja nicht immer nur die Band, läuft ja nicht immer auf der gleichen Kurbelwelle, deshalb gab es dann auch irgendwie immer Leute, die gingen und die dazukamen. Das ist halt die Zelle, Stefan und ich schreiben die Songs und wenn ich ein Song über Heroin mache, dann weiß ich natürlich schon, wovon ich red, da ich drei Jahre lang mehr oder weniger Spaß damit hatte.



? Mit Eurer neuen Single könntet Ihr, um es mal vorsichtig auszudrücken, das Tote Hosen-Publikum ansprechen. Wie wichtig war und ist Punk für Euch als Musiker?

Kai: Na gut, was oft vergessen wird, wenn wir Sachen machen, ist die Tatsache, daß wir 79/80 angefangen haben sowas überhaupt in der Art zu machen, also vor den Ärzten und vor den Toten Hosen, das muß ich wirklich mal betonen, daß sich da die Kollegen wohl mehr inspiriert fühlen können von uns als umgekehrt und wenn wir jetzt auf solche Sachen zurückgreifen, sehe da einfach die Nuancen mehr. Für mich klingt das nicht wie Tote Hosen, es ist einfach eine andere Musik, für mich, wobei du natürlich sagen kannst, es ist irgendwie Straight-Forward-Gitarren-Musik, aber ich glaube, EXTRABREIT ist schon eine eigene Schublade. Natürlich fühlen wir uns den Toten Hosen oder den Ärzten mehr verbunden als zum Beispiel Grönemeyer.



? Die Ärzte werden im neuen Song ja auch namentlich erwähnt.

Kai: Ja das haben wir gemacht, weil wir den Kollegen auch mal Tribut zollen wollten, also, den mangelt es zur Zeit an Anerkennung. Ich hab mich auch mit Bela um eine Frau gestritten, also der Mann ist echt unmöglich, der fickt alles, was nicht schnell genug auf die Bäume kommt. Und immer wenn ich romantisch werde, steht der da immer schon im Weg und deshalb konnte ich mir das nicht verkneifen.



? Der andere Song auf der Maxi-CD ""Kalter Fisch"", ist das ein Stück für oder über alle Arschlöcher auf der Welt oder ist das mehr etwas persönlicheres?

Kai: Das ist wirklich mehr gesamtpolitisch zu sehen, es handelt von Menschen, die so richtig abgetrennt sind von der Welt und an nichts anderes Denken als an die Anpassung und an das Fortkommen, also an all diese Äußerlichkeiten dieser Welt so furchtbar verhaftet sind und einfach nicht mehr so in der Lage, also der Mann war ja auch schon als Kind schon am Ende und auch solche Leute gibt es. Meine Freundin Sylvie sagt, das Lied sei so verächtlich. Eigentlich bin ich kein verächtlicher Mensch, ich habe normalerweise Respekt vor Leuten, auch wenn ich sie Scheisse finde...

Jango: Worum geht es denn gerade?

Kai: Um ""Kalter Fisch"". Aber es gibt Momente, da kann ich es mir nicht verkneifen. Scientology war auch so eine Inspiration, weil ich hab da son eine Talkshow gesehen mit Erich Böhme, Talk im Turm, wo ein paar von den Brüdern saßen, die auf eine heuchlerische Art versucht haben, das, was die so tun, also es geht um reinen Profit und Machtzuwachs, mit etwas zu verschleiern, was man Gemeinschaft nennt oder Religion. Das ist halt sehr unappetitlich.



? Ihr sprecht gerade aber sehr ernste Sachen und habt die auch musikalisch verarbeitet. Ist es das, was die Leute von EXTRABREIT wollen? Oder wollen sie mehr diese Spaßgeschichte?

Jango: Scheissegal.

Kai: Ja, ich weiß nicht, was die Leute wollen, speziell 1996, wenn die CD rauskommt, das kann ich ehrlich gesagt nicht beurteilen. Wir können wirklich nur das machen, was wirklich in uns drin ist, also auf der einen Seite ´ne Menge Scheiss und Spaß und Abfeiern, ohne groß zu fragen, ob das politisch korrekt ist. Aber auf der anderen Seite sind wir auch letztendes, auch wenn wir uns noch so bemühen, es nicht zu sein, Leute, die... ja, hin und wieder macht man sich halt Gedanken, grade, wenn es etwas dunkler wird abend im Tourbus und dann redet man halt über andere Sachen, das gehört halt dazu.

Jango: Und dann wird der Adventskalender angesteckt und dann geht es auch um ganz andere Themen. Mehr- und Minderheiten, Anerkennung, Ehre vielleicht, das sind Themen, aber da will kein Mensch drüber reden. Es geht ja auch darum, sich mitzuteilen irgendwie.

Kai: Ja, es geht auch darum, Nähe zu haben zu den Leuten.



? Die CD kommt glaube ich im März. Ist dann auch eine Tour geplant?

Stefan: Im April werden wir ca. 20-25 Gigs machen.



? Es ist ja anzunehmen, daß die Leute auch nach den alten Stücken schreien werden. Spielt Ihr die dann auch?

Stefan: Ja, unbedingt. Wir spielen einen bunten Querschnitt aus unserem wunderbaren Melodienreigen, den wir in den Jahren angesammelt haben. Mittlerweile können wir aus einem Fundus von neun LPs schöpfen, wobei wir natürlich die deutschen Sachen machen. Natürlich ist es am Tollste für eine Band, die neuesten Sachen zu spielen, speziell jetzt hier, wo die Hälfte der Band Neuzugänge sind. Aber es wird ein EXTRABREIT-Konzert, die Leute werden schon auf ihre Kosten kommen.

Kai: Aber es ist auch immer so gewesen auf den Touren, dann taucht auf einmal wieder so ein Stück aus der Vergangenheit auf, das man ein paar Jahre vielleicht gar nicht gerne gespielt hat und auf einmal hat man wieder ein ganz anderes Feeling dazu und sagt ""Man, das war ja richtig gut"".



? Was wird es diesmal sein?

Kai: Das weiß ich ja noch nicht, dazu müssen wir ja erst auf Tour. Aber wie war das letztes Mal?

Stefan: ""Kleptomanie"" hatten wir lange schon nicht mehr gespielt und dann schrien die Leute danach und wir waren nicht präpariert und dann haben wir es am nächsten Abend beim Soundcheck geprobt. Sowas passiert wahrscheinlich öfters mal. Natürlich werden die Leute zu einem Konzert gehen mit einer gewissen Erwartung, diesen oder jenen Song zu hören und sollen sie auch! Es macht uns ja auch Spaß zu spielen.



? Was ist denn mit den Neuzugängen? Inwiefern heißt es denn, das ist noch EXTRABREIT. Speziell von den neuen Leuten, was fließt da an anderen Einflüssen mit hinein?

Stefan: Wenn das Album fertig wirst, wirst Du das schon hören, der Stil wird schon anders.

Kai: Ja, früher war es vielleicht irgendwie zackiger, heute finde ich es irgendwie gefühlvoller. Fällt mir so als erstes ein.



? War es früher spontaner, improvisierter?

Kai: Nee, eher im Gegenteil.

Stefan: Also heute sind wir, speziell in der Studiosituation, mehr zu einer Liveband geworden. Wir spielen alles live ein. Früher haben wir oft erst der mit dem und dann der nächste, diesmal haben wir grundsätzlich, bis auf eine Nummer, zusammengespielt



? In den vergangenen Jahren hat man von Euch ja relativ wenig gehört, was habt Ihr gemacht? Ihr habt Soloprojekte angesprochen. Ist da mal was veröffentlicht worden?

Stefan: Nee, ist nichts veröffentlicht worden. Seitdem wir das Knef-Ding da damals gemacht haben, das war glaube ich 93/93 im Übergang, da haben Kai und ich nur an Solo-Sachen gearbeitet. Da sind wir sind total eingebrochen.

Kai: Die wir zum Teil jetzt aber auch wieder zusammengeschmissen haben, weil die so in der Form nicht mehr existieren, ja, was hab ich gemacht, ich bin halt umgezogen, hab irgendwie privat ein paar Stürme gehabt, ein paar Kurzgeschichten geschrieben und die liegen jetzt in meiner Schublade, aber nichts, wo wirklich die Öffentlichkeit dran teilgenommen hat und das fand ich ganz nett.



? Was war mit dieser Knef-Geschichte. Hat Euch das Publikum gebracht oder hat Euch das eher geschadet?

Stefan: Eigentlich haben das eher Leute gekauft, die mit EXTRABREIT weniger zu tun haben, das Gros würde ich sagen, denn in dem Verhältnis zu den Single-Verkäufen lagen die LP-Verkäufe weit dahinter zurück. Wir fanden das ganz lustig, diese ganze Sache mit ihr zusammen zu machen. Wir fanden auch den Song ganz gut, sonst hätten wir das ja nicht gemacht, aber wie das dann hinterher von der Plattenfirma vermarktet wurde, war nicht so ganz in unserem Interesse, das ging halt nur noch auf dieser Schiene. Unser Interesse war damals die LP und die ging völlig baden.



? Du sagtest vorhin, das neue Album sei ein Querschnitt aus der ersten und der zweiten Scheibe. Ich weiß nicht, mit welchem Anspruch Ihr damals gestartet seid, als Eure erste Scheibe rausgekommen ist.

Stefan: Damals war es auf ganz definitiv unser Liveprogramm, das wir damals als ganz junge Band hatten, damals als Garagentruppe. Das haben wir aufgenommen und das war dann unsere LP.

Kai: Es gab ein paar Happenings, LSD-geschwängerte Happenings, aber keiner von uns hatte vorher mal groß in einer Band gespielt und wir haben halt angefangen zu spielen halt so, wie als wenn man sagt: Okay, die Ramones oder die Pistols, die können auch nicht so viele Griffe, aber die könne Platten machen. Ich meine, daß gibt´s ja immer wieder mal. Deutsche Punkbands, das wird ja auch nicht untergehen, nie mehr. Es wird immer welche geben, die genau in diesem Genre arbeiten.

Stefan: Es macht ja auch tierisch Spaß, wenn Du mit vier oder fünf Leuten losmeterst, im wahrsten Sinne des Wortes: Wenn du dich 3 Minuten auf das Soundsurfbrett stellst und gleich nochmal. Du kannst es halt immer wieder nochmal spielen und wenn es auf Platte gepresst ist, hat es für den Konsumenten den Vorteil, daß er es immer wieder erneut auflegen kann, nee anklicken kann. Das wunderbare Wort ""auflegen"" gibt es ja nicht mehr. Auch ""umdrehen"" gibt es nicht mehr. Insofern hat sich schon was getan: Wir sind jetzt auf CD!



? Deshalb frage ich. Wieviel von dieser Spontanität, von diesem Losmetern, das Ihr damals hattet...

Kai: Ja, das haben wir jetzt ganz speziell wieder gemacht bei dieser Platte. Es wurde alles mit der Band zusammen eingespielt, ich hab auch sogar im Regieraum live mitgesungen, obwohl das mit dem Mikro und den Boxen, wo das rausdröhnte keinen vernünftigen Gesangssound gibt, aber wir haben die meisten Sachen so eingespielt, daß sich alle zusammen irgendwie gegenseitig auf dem Kopfhörer hatten und dann haben wir halt solange gemacht, bis eben richtig dachten, wir hätten einen guten Take und der blieb dann auch so stehen, er wurde hier und da noch etwas ausgebessert und dann bin ich reingegangen und habe nochmal über das amtliche Neuband gesungen. Und der Rest war mischen.

Steve: Eine ganze Menge der Musik ist auch erst bei den Takes entstanden. Wenn du die Sachen halt ein paar Mal gespielt hast, dann sind da ein paar Sachen dazugekommen, die waren vorher einfach nicht da oder wurden nie so geprobt. Die Hälfte der Songs z.B. waren eigentlich noch nicht so ganz klar eigentlich, das haben wir erst im Studio eigentlich klar gemacht. Und wenn man von Mittags bis abends dabei bist, dann kommen da einfach ein paar Sachen dazu, die sind einfach gut oder nicht so gut und die guten haben wir behalten, die schlechten haben wir einfach rausgeschmissen.

Kai: Wir haben dann z.B. von einem Song am Tag 30 Takes gemacht, vielleicht ein bißchen übertrieben, 20-25.

Stefan: Es gab dann halt Dinge, die im Demo einfach fest waren, die wir versucht haben nachzuspielen, bis wir gemerkt haben, das liegt der Band gar nicht. Dann hat die Band das halt so umgesetzt, wie sie es spielen kann.



? Was ist Euer Lieblingslied auf der neuen Scheibe?

Kai: Oh, die sind ja noch gar nicht alle drauf. Im Moment ist mein Lieblingslied ""Kokain"", weil ich das schon lange nicht mehr gehört habe und weil das gut gemischt ist, aber das ändert sich jeden Tag.

? Die neue Single klingt ja frischer, was vielleicht an der Spontanität liegt. Mag es vielleicht auf daran liegen, daß ihr in den letzten Jahren weniger Erfolg hattet, weil es auch etwas überproduziert war?

Kai: Ja, wir waren auch nicht so frisch. Und überproduziert ist vielleicht gar nicht schlecht. Es wurde viel gemacht, wie: Jetzt machen wir hier noch was und da noch einen Overdub. Und dann haben wir auch was mit Keyboards gemacht. Diesmal aber haben wir uns gedacht, wir können auf die Lieder vertrauen, also auf die Lieder an sich. Das muß in sich funktionieren. Das ist auch zeitgemäßer und macht auch nebenbei bemerkt im Studio mehr Spaß

Jango: Wir haben fast nur mit Computern gearbeitet. Scheiß auf die Gitarren, scheiß auf den ganzen Mist...

Stefan: Sag mal, wer ist das denn eigentlich?

Kai: Ich weiß gar nicht, wer den eingeladen hat?

Stefan: Ist das nicht der furchtbare Metalgitarrist von Jingo die Gurke?



? Seht Ihr Euch selber eigentlich eher als Liveband oder eher als eine Band, die im Studio arbeitet?

Stefan: Im Studio. Wir sind ausgetragene Hifi-Spezialisten (lacht).

Steve: Wir kennen jedes Knöpchen in den Studios.

Stefan: Also, in dieser Besetzung kann ich das noch gar nicht sagen, aber wir möchten gerne eine gute Liveband werden und ich habe beste Hoffnungen, daß das jetzt so sein wird. Wir haben ja bisher nur im Studio zusammengearbeitet, deshalb ist diese Frage eigentlich...

Kai: Bei der Session für diese Platte hat sich herausgestellt, daß viele Sachen im Proberaum entstehen, von daher kennen wir uns schon und wir wissen, daß wir auch live unter Umständen klingen könnten.

Stefan: Aber jeder brennt auch darauf, live endlich mal wieder ablassen zu können.

Steve: Aber hallo, wenn der Bassist jetzt hier wäre, würde er mal richtig auf den Tisch klopfen.



? Okay, wir bedanken uns erstmal.

Kai: Alles klar und ich hoffe, man sieht sich auf der Tour. (A.P.)

Webadresse der Band: www.die-breiten.de

EXTRABEIT - Superfett


Erstveröffentlichung: CD 1996 / BMG

Zum 17-jährigen Bandjubiläum hat die Band EXTRABREIT ein Best Of-Album herausgebracht, wo aber nicht nur die Singles hintereinandergeschnitten wurden, sondern alle Songs mit moderner Technik und im ""superfetten Breitwand-Sond"" neu eingespielt wurden. So etwas ist immer weitaus positiver, als so eine billige Abzock-Best Of-CD. Trotzdem ist man versucht, hier zu sagen, daß es doch dieses eine Mal besser anders herum gewesen wäre. Es gibt einige tolle Stücke, wie z.B. ""Hurra, hurra, die Schule brennt"", das mit Bläsern aufgepeppt wurde und als zweite Version eines Klassikers neben dem Original stehen bleiben darf. Etwas enttäuschend sind die bedrohlichen Tracks wie ""Polizisten"" oder ""Der Präsident ist tot"", die im trockenen 80er-Sound bedeutend mehr Atmosphäre haben. Gleiches gilt für ""Kleptomanie"". Weiterhin gibt es zu hören eine superschnelle Punkversion von ""Annemarie"" und eine schnelle Version von ""3-D"". Insgesamt sind 17 Songs neu aufgenommen worden. Die Stücke neueren Datums, wie z.B. ""Jeden Tag, jede Nacht"" oder ""Nichts ist für immer"" (mit Harald Juhnke) haben demgegenüber kaum eine Veränderung hinnehmen müssen, vielmehr haben sich alle anderen Stücke dem aktuellen Stil angenähert. Alles in allem ein Album, das weniger hält, als ich mir davon versprochen habe. Wie gesagt, ein reines Best Of-Album oder vielleicht ein echtes Live-Album neueren Datums oder gar eine Compilation älterer Live-Aufnahmen, Maxisingles und B-Seiten wäre ein echter Knaller gewesen. (H.H.)

Webadresse der Band: www.die-breiten.de

EXTRABREIT - Welch ein Land, was für Männer

Wiederveröffentlichung: CD
Erstveröffentlichung: LP 1981 / Metronome

Eines muß man gleich vorweg sagen: Bei diesem Album handelt es sich um eines der besten Alben, die während der Zeit der Neuen Deutschen Welle veröffentlicht wurden und auch heute noch zählt es bei mir zu den Top 50 der wichtigsten Alben aller Zeiten. Alleine schon der Klassiker ""Polizisten"", der damals von vielen Radiostationen boykottiert wurde, obwohl es ja gar nicht wirklich gegen Polizisten gerichtet ist, ist unvergessen und spiegelt den Sound und das Feeling der damaligen Zeit gut wieder. Auch der Track ""Der Präsident ist tot"" ist ein wahres Meisterwerk und ""Allegro für Annemarie"" war 1981 der Inbegriff der Schlüpfrigkeit. Nicht zuletzt beschrieb die Hauptzeile aus ""3-D"" das Lebensgefühl Anfang der 80er: ""Die Welt ist gut, die Welt ist schlecht, ich seh mehr als ich begreifen kann"". Dementsprechend war auch das Cover in 3-D gehalten und eine entsprechende Blau-Rot-Brille war beigefügt. (H.H.)

Webadresse der Band: www.die-breiten.de

EXTREMAUNCIóN - Los Conocerás Por Sus Ruinas... / J.C. StuDios


Erstveröffentlichung: CD 1995 / 2000 / Eigenproduktion

Auf EXTREMAUNCIÒN bin ich zum ersten mal in der 10. Ausgabe vom TOTEM gestolpert. Die Rezension klang sehr viel versprechend und so habe ich letzten Sommer einen Freund beauftragt in Barcelona mal nach der CD zu stöbern. Dort wurde ihm auf die Frage nach einer Gothic-Band auch gleich EXTREMAUNCIÓN empfohlen.

Die Musik der Spanier liegt irgendwo zwischen Punk und Gothic mit starkem 80er-Touch. Die Lieder sind meist relativ schnell. Verzerrte Gitarren, ein schöner Chorus-Bass, treibendes Schlagzeug und aggressiv-rotziger Gesang. Passt alles prima. Die Songs sind auch sehr melodisch. Vergleichen lässt sich das ganze wohl am ehesten mit EVERY NEW DEAD GHOST obwohl EXTREMAUNCIÓN schneller sind und die Stimme aggressiver klingt. Auch die treibenden Elemente der BURNING GATES kommen als Vergleich wohl ganz gut hin. Wovon die Texte handeln, kann ich nicht sagen aber der Spanische Gesang klingt sehr gut (dass es nicht immer Englisch sein muss, haben ja schon die phantastischen LUCIE CRIES bewiesen). Im Cover der CD präsentiert sich das Quartett dann auch stilecht auf dem Gottesacker, mit Leichenwagen („Nirwana-Express“...) und im sympathischen 80er Outfit. Eine Post Punk – Band die ich uneingeschränkt empfehlen kann!

Das Album gibt´s für 10EUR die Mini-CD für 7EUR, Porto beträgt 3 EUR. (Franz Vojtech)

E-Mail-Adresse der Band: extremauncion666@hotmail.com

EYES OF SHIVA - Eyes Of Soul


Erstveröffentlichung: CD 2004 / Locomotive Music

2001 hat sich EYES OF SHIVA in Sao Paolo gegründet und hat nun das Debutwerk auf den Markt gebracht. Ihr Anliegen ist es, eine Art Symphonic-Metal mit orchestralen Anteilen, die aber, das muss man gleich sagen, ausschließlich aus dem Synthesizer kommen und teilweise ruhig etwas bachialer hätten klingen können. Insgesamt erinnert die Musik etwas an ANGRA. Darüber hinaus präsentieren die Jungs progressiven Metal mit einigen teilweise südamerikanischen Einflüssen und eingängigen Riffs und Melodien. Es gibt schnelle Nummern wie „Future“, „Just A Miracle“, aber auch Midtempo in Form von „Eyes Of Soul“ oder „World Tomorrow“ und natürlich gpbt es auch Balladen, wie zum Beispiel „Pride“. Eine ausgewogene Mischung sozusagen. Der Frontmann ist eher der typische Classic-Metal-Sänger, hohe Stimme, manchmal etwas quäkig, aber auf ihre Weise eigenständig und wieder erkennbar. Anspieltipp in meinen Augen ist „Psychos Of The New Millenium“. (H.H.)

EYES OF THE NIGHTMARE JUNGLE - Innocence


Erstveröffentlichung: CD 1995 / Synthetic Symphony / SPV

Nach den Maxis ""Shadow Dance"" und ""Pressure"" sowie dem leider unterbewerteten Album ""Fate"" liegt hier nun das zweite Album von EYES OF THE NIGHTMARE JUNGLE vor, das von Mastermind RUSSELL WEBSTER mit einer Reihe von Musikern eingespielt wurde. Das Album überrascht nach den bisherigen Gothicrock-Sachen doch ein wenig, wohlgemerkt absolut positiv! ""Innocence"" ist ein Konzeptalbum und erzählt in den elf Titeln die Lebensgeschichte eines Durchschnitts-Menschen. Gewidmet ist das Teil allen Kindern, die hier die Unschuld und das Reine verkörpern. Beginnen tut das Album sehr ruhig, fast schon minimal und bei den ersten beiden Titeln würde man hinter den Songs kaum EYES OF THE NIGHTMARE JUNGLE vermuten. Minimal wie dieser Beginn ist auch das Cover gehalten, es ist weißt, enthält viel zu lesen, ein Foto von RUSSELL WEBSTER und als fortlaufendes Symbol für den Ursprung des Lebens ein Ei. Mit den Songs ""Dreamstealers"" und ""White Slaves"" geht das Ganze dann doch wieder in die gewohntere Richtung und man könnte die Sachen auch in guten Indie-Discos wiederfinden. Auf den Punkt gebrachter Gothicrock im Stile der 80er, ohne auf ausgelutschte Düster-Klischees zurückzugreifen. ""Life"" beginnt mit ruhigen Streicherklängen und wird mit einer Akustikgitarre dann zu einem eher langsamen Wavesong, der mehr zum Zuhören, als zum Tanzen geeignet ist. Fast schon Pop, im besten Sinne des Wortes. Ein bißchen was von älteren New Model Army-Balladen (nur mit besserem Gesang) hat der Titelsong ""Innocence"", bevor mit ""Pressure"" auch die Maxi-Auskopplung zu Ehren kommt, ein definitiv von der Qualität her an ""Shadow Dance"" anschliessendes Stück, das Hitcharakter besitzt. Leichte Anklänge an ""Theatre Of Hate"" oder besonders auch an Wall Of Voodoo (nicht nur, weil der Gesang etas an Stan Ridgeway erinnert) finden sich in ""Voices"", einem de absolut besten Stücke des Albums. Seinem Namen alle Ehre macht ""Power"", ein Gothicrock-Song allererster Güte. Etwas dunkler und pessimistischer klingt das Album zunächst mit dem vorletzten Titel ""Mud Huts And Satellite Dishes"" aus, in dem nur eine Stimme zu Wind und Gewittergeräuschen erzählt, bevor mit ""Children"" ein tieftrauriges, aber irgendwie doch hoffnungsvolles Ende bevorsteht. Dieses Album enthält genug treibenden Gothicrock, um die Fans des großen Hits der Band zufrieden zu stellen, ohne aber die ruhigen, nachdenklichen Momente zu vernachlässigen. Dieses Album ist groß!!! (A.P.)

EYES OF THE NIGHTMARE JUNGLE - Pressure


Erstveröffentlichung: Maxi-CD 1995 / Synthetic Symphony / SPV

Bei dieser CD handelt es sich um ein Fahrrad. Ein rosanes. In Australien. Sie ist nämlich in etwa genauso interessant. Nach dem echt gelungenen Album, das ja schon etwas länger auf dem Markt ist, ist sie, die neue CD nämlich, eine herbe Enttäuschung. Das neue Stück ""Pressure"", in zwei Versionen auf dem Silberling enthalten, klingt meiner Ansicht nach völlig unentschlossen, irgendwie langweilig. Nicht schlecht, nicht gut, belangloses Dudeldu. Ja und dann ist da noch eine neue Version von ""Shadow Dance"" und das war´s auch schon. Lohnt sich irgendwie nicht für das Geld. Da wollte der geneigte Käufer lieber 15 DM mehr investieren und sich das Album kaufen, auf dem ja auch die Originalversion von ""Shadow Dance"" drauf ist. Und dieses Lied ist und bleibt genial, egal in welcher Version, doch sich nur wegen der neuen Fassung die MCD zu kaufen, wäre doch Unsinn . (A.P.)

FABULOUS DISASTER - Put Out Or Get Go

Wiederveröffentlichung: LP 2001 / Pink&Black Records / FatWreckords
Erstveröffentlichung: CD 2001 / Pink&Black Records / FatWreckords

Die Frauenband FABULOUS DISASTER wurde 1998 in Los Angeles gegründet. Über Beziehungen zum Frontmann von NOFX konnten sie ihr erstes Album in einem Studio in San Francisco aufnehmen. Einfluß auf ihre Musik haben nach ihrer eigenen Aussage Bands wie The Go-Go´s, The Descendents, Joan Jett und The Atari´s, doch mir fällt da noch zusätzlich eine deutsche Band ein, die wirklich sehr große Ähnlichkeit besitzt. Die Swoons. Wenn die Swoons nicht nur nationale Bekanntheit erreicht hätten (leider), würde ich glatt behaupten, FABULOUS DISASTER hätte sich dort auch eine Scheibe abgeschnitten. Damit dürfte der Stil der Band ja wohl auch klar sein: Punkrock der melodiösen Sorte mit kraftvollen Gitarren schweißtreibend in Szene gesetzt. Es ist wirklich verwunderlich, daß so wenig Frauen in der Punkszene auf der Bühne stehen, das ist wirklich verwunderlich. Es geht doch! Man sieht es hier! (H.H.)

FACES OF ANGER - Interview




Mit Dave Elias

? Bitte erzählt uns etwas über die Geschichte der Band und über die Bandmitglieder.

! FACE OF ANGER starteten unter dem Namen „ART OF WAR“ in Anchorage, Alaska. Nachdem man dort schon gute Erfolge erzielen konnte, sagte Sänger Frazier, daß man eventuell in die „main states“ ziehen sollte. Nach einigen Differenzen mit den anderen Bandmitgliedern endete es damit, daß Frazier alleine nach San Antonio zog. Zu diesem Zeitpunkt lebte ich in North Carolina und hörte von diesem Umzug durch einen Freund. Ich habe gesehen, wieviel Kraft Frazier auf die Bühne bringt und welche starke Persönlichkeit er hat und habe mich gefreut, daß er einen Drummer suchte. Ganz nebenbei, das Timing war sehr gut. In mein Haus wurde eingebrochen und alles, was mir blieb war mein Schlagzeug, also war ich bereit, ebenfalls umzuziehen. Als Frazier und ich dann in San Antonio ankamen, begannen wir, nach den anderen Bandmitgliedern zu suchen, um das Team zu vervollständigen. Zu diesem Zeitpunkt zog auch Publio (ein alter Freund von Frazier aus Anchorage) nach San Antonio. Publio hatte gute Arbeit geleistet in seiner vorigen Band und war eine gute Wahl für FACE OF ANGER. Er brachte einen eigenwilligen Stil in die Band hinein, der uns von den anderen Bands unterscheiden würde. James kam dazu, als ich ihn in einem Musikgeschäft anrempelte. Er arbeitete als DJ und suchte gerade eine gute Band, die einen Bassisten suchte. Kurz darauf trafen wir uns in Publio´s Garage und warfen unsere Soundideen zusammen. Irgendwie machte es Click und am Ende des Tages hatten wir „Lead Poisoning“ zusammen geschrieben.

? Was ist der Unterschied zwischen Metal und Hardcore? Ich kann eigentlich keinen wirklichen Unterschied in Eurer Musik erkennen.

! Es gibt einen feinen Unterschied zwischen Metal und Hardcore. Ich sehe eine Menge heutiger Bands und finde es schwer, sie in eine der beiden Kategorien einzuordnen. Ich denke, Metal ist eine Musik, die eine bestimmte Art Härte vorweist, während Hardcore das definitiv auch hat, aber auch eine gewisse „in your face“-Aggressivität, die ihn vom Metal unterscheidet. Unser Ziel ist es, aus beiden Kategorien Elemente einzubringen... Die Aggression des Hardcores, aber auch die Melodien und Texte, die man im Metal findet.

? Glaubt Ihr, das Merchandising für Eure Musik wichtig ist (z.B. T-Shirts, Buttons usw.)?

! Sehr wichtig!!! Da Radiostationen wenig Metal spielen, ist Merchandising einer der einzigen Wege, um die Welt zu erreichen. Metal-Fans wissen das auch. Wenn man zu einem Pantera-Konzert geht, haben 90% der Fans etwas dabei, wo der Bandname drauf steht. Es ist eine Art von Underground-Werbung. Wenn Du einen Typen oder ein Mädchen siehst mit einem coolen Logo auf dem T-Shirt oder einem Bild, wird man neugierig und checkt die Band aus.

? Das am meisten benutzte Wort in Euren Texten ist „pain“. Warum? Ist die Welt für Euch zu grausam?

! Yeah, die Welt kann manchmal richtig grausam sein. Gerade wenn du denkst, daß es dir gutgeht...bamm, trifft dich etwas in den Rücken. Unsere Texte beinhalten eine Menge dieses schmerzhaften Erlebnisse. Beziehungen verkehren sich ins Schlechte, Leute, die dich hintergehen, um dich fertigzumachen... Eine Menge unserer Lieder wurde beim Schreiben von Dingen in unserem Leben beeinflußt. Aber unser Fokus soll nicht darauf liegen, wie schlecht das Leben ist, wenn man mit solchen Situationen konfrontiert bist, sondern vielmehr, wie man mit positivem Denken darüber hinwegkommen kann.

? Bitte gibt uns ein paar Schlüsselbegriffe, um Eure Band zu beschreiben.

! „The Texas Killing Machine“ (Frazier´s Art zu sagen, daß wir alles überwalzen, was sich uns in den Weg stellt). „distinct and diverse“, „the balls of Machine Head with the clarity of Alice In Chains“. I mag die Phrase, die unser A&R Rep. Steve Gomez brachte: „hypnotically heavy!!!“

? Ihr habt bislang alle Eure Ziele erreicht. Was sind die nächsten Schritte in Eurer Karriere? Eine zweite CD oder mehr? Gigs? Veränderungen in der Musik?

! Unser derzeitiges Ziel ist es, rauszukommen und hart daran zu arbeiten, unser neues Debüt-Album „Faceless“ zu pushen. Wir würden gerne mit einer Band auf Tour gehen wie z.B. Sevendust oder Godsmack und damit anfangen, vor größerem Publikum zu spielen. Wir glauben, daß wir einen Sound haben, der einer Menge Leute gefallen wird. Zur Zeit spielen planen wir gerade ein Video zu „Feeder“ in den nächsten Monaten sowie einige CD-Release-Parties, um mehr regionales Aufsehen für FACE OF ANGER zu erreichen. Außerdem haben wir angefangen, neues Material für die nächste CD auszuarbeiten, wobei wir mit neuen Kompositionsmethoden experimentieren. Das nächste Album wird auf jeden Fall einen anderen Touch haben, aber es bleiben natürlich die Heavy Grooves von heute bestehen.

? Bitte gebt uns noch letzte Worte.

! Wir hatten eine Menge Spaß bei den Dingen, die wir getan haben und waren erfreut über die Reaktionen der Fans – wir müssen also etwas richtig machen! Dank geht an alle FACE OF ANGER-Fans dort draußen, daß sie uns so unterstützt haben. Und zu allen Metal Fans, die uns bislang noch nicht gehört haben... Ihr werdet nicht enttäuscht sein! (H.H.)

THE FACES OF SARAH - Belief


Erstveröffentlichung: Maxi-CD / Azira Promotions

This is a totally new name to me, but I am absolutely open-minded to new bands, especially to such interesting like THE FACES OF SARAH. This self produced debut release features 4 long tracks (between 5 and 10 minutes each) and can be easily put into the Gothic-Wave genre with many 80s influences, as we often hear it from the United Kingdon. No problem, I grew up with this style and it is still my favourite one. THE FACES OF SARAH have really good songs and the CD is very powerful produced. I guess, they are also a very great live band. The info to this CD boasts with the good review of the London After Midnight tourmanager, but I don´t think, this is important, I don´t like name-dropping, espacially in this case, where the music stands for itself. THE FACES OF SARAH play really good Gothic-Rock with Wave influences and they don´t need the name of a ""big"" band in their info. (A.P.)



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