BLEEDING HEARTS - The Merchants Of Propaganda


Erstveröffentlichung: CD 2003 / Private Release / Drugstore Productions

Die BLEEDING HEARTS kommen aus England und haben in Eigenregie in den vergangenen Jahren einige Alben und EPs veröffentlicht und vor allem viel live gespielt. „The Merchants Of Propaganda“ ist das insgesamt dritte Album und wird nun endlich auch hier in Deutschland promotet. Die Band kommt sicher ursprünglich aus der Punk-Szene, hat aber über die Jahre einen recht eigenen Stil gefunden, der neben Punk auch Einflüsse von New Model Army und Levellers enthält, was besonders durch die häufig eingesetzte Geige und die durchweg politische Einstellung der Band zum Ausdruck kommt. Dabei ist die Ausrichtung klar links und antiamerikanisch (oder zumindest Anti-Bush). Da wird dann auch mal im Booklet ein Zitat von Anne Frank abgedruckt oder eine Auflistung aller Länder, die Amerika seit dem zweiten Weltkrieg bombadiert hat. Aber auch Tierversuche in England werden angeprangert, ebenso die weltweite Globalisierung und vieles mehr. Ich finde es ja immer gut, wenn eine Band einen klaren Standpunkt hat und den auch vertritt (muss ja nicht in jedem Song sein), somit haben BLEEDING HEARTS bei mir schon mal Punkte gesammelt, denn „unpolitisch macht hirntod“. Weitere gibt es für gute Texte und ein sehr schönes Booklet und mal ganz abgesehen davon, spielt die Band auch noch wunderbare, kraftvolle Musik, die, wie gesagt, deutliche Punk/Hardcore-Einflüsse hat, aber sich eben nicht darauf beschränkt. Live dürfte die Band ein absoluter Hammer sein, wie sie wohl auch schon auf einigen größeren Festivals beweisen konnte. Richtig gut dürfte die Musik aber erst in kleinen, verqualmten Clubs sein. Man stelle sich eine härtere Version von New Model Army´s „Vagabonds“ (wegen der Geige), beziehungsweise dem ganzen „Thunder & Consolation“-Album vor, dann ahnt man, in welche Richtung es hier geht. Ein wirklich rundum gutes Album, dessen Aufnahmen bereits 2002 entstanden sind und jetzt auch in Deutschland von Drugscore Promotions endlich bekannter gemacht werden. Zum Erwerb im Zweifelsfalle einfach mal den guten Basti bei Drugscore anmailen (basti@drugscoreproductions.de). Auf der Website der Gruppe gibt es übrigens eine komplette EP mit dem schönen Titel „Böse Liebe“ zum kostenlosen Download. (A.P.)

E-Mail-Adresse der Band: theband@bleedinghearts.co.uk
Webadresse der Band: www.bleedinghearts.co.uk

GREEN DAY - Basket Case


Erstveröffentlichung: Maxi-CD 1995 / Reprise Records / Warner Music

Da ist sie denn also, die Maxi zum Longplayer. Zu hören ist die normale, bekannte Version von ""Basket Case"" sowie drei Livesongs, zwei davon sind auf der ""Dookie""-CD schon zu hören und der vierte glänzt durch bisherige Unveröffentlichung. Wenn man also ""Dookie"" schon hat, ist die Maxi wirklich keine Pflicht mehr. Kann es sein, daß es von ""Basket Case"" zwei Maxis gibt? Ich hab mal ´ne Kritik über die Maxi gelesen, da wurde ein Stück namens ""On The Wagon"" erwähnt, das ist bei mir gar nicht drauf. Außerdem sieht meine CD äußerlich auch ganz anders aus. Na ja.

Nachtrag: Es gibt tatsächlich eine zweite Maxi, die ich gerade in meinen Händen halte. Mit grüngefärbter Hülle (kein Maxi-Cover, sondern so´n Teil wie für die Longplay-CDs) und drei Songs, die nicht auf der LP enthalten sind. Warum, weiß der Geier. Oder der Gott des Kapitalismuses, der auch hin und wieder und in Zukunft immer öfter auch Punks trifft. (H.H.)

GREEN DAY - Dookie


Erstveröffentlichung: CD / Reprise Records / Warner

GREEN DAY sind durch Veröffentlichung dieser CD zu den neuen Protagonisten des US-Punks geworden. So jedenfalls steht es im Info, aber wenn das tatsächlich der neue US-Punk sein soll, ist das schon eher traurig, was jetzt nicht heißen soll, daß GREEN DAY schlecht sind, sie sind einfach keine Punkband, alelrhöchstens eine absolut harmlose Punkrockband ohne Ecken und Kanten. Eigentlich sogar eher eine Indie-Rockband, die man am ehesten umschreiben könnte mit ""die Beatles des Undergrounds"", was ich allerdings, obwohl die Beatles natürlich eine der revolutionärsten Bands waren, nicht unbedingt positiv vermerken möchte, sondern nur auszudrücken versuche, daß sie sehr melodisch sind. Ich höre die CD inzwischen ca. das fünfte oder sechste Mal und es wollen mit einfach keine außergewöhnlich gut herausstechende Songs auffallen, an der Musik ist irgendwie nichts besonderes oder eigenständiges, was einem im Ohr hängen bleibt. Na ja, nach dem Schreiben dieser Kritik wird die CD wohl in mein CD-Regal wandern und wahrscheinlich nie wieder angerührt werden, es sei denn, sie fällt aus Versehen raus und ich muß sie aufheben), was ja nicht schlimm ist, daß passiert vielen Bands in meinen vier Wänden. Aber es wird wohl auch niemals ein Song dieser CD den Weg auf eine meiner Autofahrkassetten finden. (H.H.)

GREENHAUS - Another Life


Erstveröffentlichung: CD 2004 / Phuture Recordings/Kabuki/Resurrection Records

GREENHAUS kannte ich ehrlich gesagt bisher noch nicht, obwohl sie seit 1998 in der heutigen Form (die Ursprünge liegen aber bereits in den frühen 90ern) diverse 12“s und drei Alben veröffentlicht haben. Liegt wohl daran, dass ich mich in der Technoszene nicht besonders auskenne, und aus dieser scheinen die Musiker zu kommen.

Nun liegt das vierte Album „Another Life“ vor und gefällt mir richtig gut. Die Begrifflichkeiten im Techno kenne ich nicht so sehr, aber ich würde gefühlsmäßig sagen (und „Gefühl“ ist das wohl passendste Wort für dieses Album!), dass es irgendwo zwischen Chill-Out und Trance liegt. Dazu eine gehörige Portion eingängiger Pop und wunderbare Gastsängerinnen, die ich bis auf Lahannya zwar nicht kenne, die aber alle sehr schöne Stimmen haben. Dass die Musiker ihre Wurzeln in den 80er Jahren haben , diese aber eben mit modernen Sounds kombinieren, merkt man an jedem Ton des Albums und weil das so offenhörlich ist, verschweigt auch der Waschzettel das nicht und nennt Namen wie OMD, Tears For Fears, The Cure und New Order.

Von The Cure wurde dann auch gleich eines der schönsten Lieder aller Zeiten gecovert, „Plainsong“ vom „Disintegration“-Album, was zwar nicht schlecht gelungen ist, aber die Monumentalität des Originals schmerzlich vermissen lässt. Zumindest ist diese Version nicht peinlich geworden, was bei einem derartigen Lied schon sehr erfreulich ist!

Über allen Songs schwebt eine gewisse Melancholie, die aber nie in Düsternis versinkt, vielleicht kann man es am besten als eine „leichte Schwermut“ bezeichnen. Ein bisschen erinnert mich das alles an Schiller, der mit „Weltreise“ ein ähnliches Konzept verfolgte, allerdings weitaus mehr instrumental gearbeitet hat, wären GREENHAUS sich weitgehend an die gängigen Songstrukturen halten, weshalb mir das auch besser gefällt. Hier und da erinnert mich das alles auch an eine poppigere Variante der polnischen Band Fading Colours.

Dass die Band auch anders kann, zeigt sie zum Beispiel im etwas rockigeren „Rockstar“ und in dem Song „One Day Closer“, der laut Info an Joy Division angelehnt ist. Und wer weiß, vielleicht hätten sich die Mannen um Ian Curtis in diese Richtung weiter entwickelt, New Order sind dafür ein guter Beleg. Mit „Try Harder“ ist dann zum Ende hin sogar noch ein lupenreiner Future-Pop-Song mit Hitcharakter dabei. Sticht zwar etwas aus dem Gesamtbild heraus, dürfte in den Clubs aber für volle Tanzflächen sorgen und auch live einer der Hits sein.

Für mich ist dieses Album eine echte, positive Überraschung, weil es perfekt produziert ist und gekonnt verschiedene Einflüsse zusammen führt, ähnlich, wie Blank & Jones es auch tun (nur weitaus kommerzieller). Nicht nur die bisherigen Fans von GREENHAUS werden zufrieden sein, sondern auch der ein oder andere Wave-Hörer sollte mal ein Ohr riskieren, wenn er offen für andere Klänge ist. (A.P.)

GREENHOUSE AC - In Technicolor


Erstveröffentlichung: CD / Tug Rec. / TIS

Das ist hier nicht nur was für Lappen, auch wenn GREENHOUSE AC echte Lappen sind. Die mittlerweile dritte Longplay-CD der Lappländer erreicht unsere Stuben. Im Grunde hat sich aber nicht viel verändert, außer daß uns neue Songs präsentiert werden. Weiterhin Rock bzw. Rock´n Roll, manchmal mit Punkrockeinflüßen und immer mit fetten Schrammelgitarren und schnell und fetzig. Als Bonustracks gibt es zwei ältere Songs von einer Maxi-CD, die 1995 nur in Finnland erschienen ist. (H.H.)

GREENHOUSE AC - Doggy Bag


Erstveröffentlichung: CD / Tug Rec. / TIS

Der Sound von GREENHOUSE AC wird als ""punkrockbluesnoise"" angepriesen und trifft den Nagel schon ziemlich genau auf den Kopf. Und das beste: Die Band besteht nur aus Lappen! Das soll jetzt keine Beleidigung sein, wenn die ganzen Mitglieder der Band nun mal aus Lappland kommen, dann sind sie auch echte Lappen. Heißen die Kinder in Lappland eigentlich Läppchen? Lappland gehört, wir wissen es ja alle, zu Norwegen, Schweden, Finnland und Rußland, ist ca. 320 km² groß und besteht aus Seen und Sümpfen, im Süden gibt es Nadelwälder, im Norden Tundra und ich glaube nicht, daß GREENHOUSE AC von Beruf Rentierzüchter oder Fischer sind. Auch glaube ich nicht, daß sie im Eisenerzlager bei Kiruna, Gällivare, Kolari oder Kirkenes arbeiten, denn GREENHOUSE AC sind Musiker und bringen uns nun schon ihr zweites Album in die warmen Stuben. Die erste CD ""UnSound"" befindet sich schon seit längerem in meinem CD-Regal und nun darf ich die zweite dazustellen. Was GREENHOUSE AC ausmachen, sind ihre rockigen, teils punkrockigen Songs mit teilweise sehr genialen Schrammelgitarren, die man am besten gleich beim ersten Stück ""Mr. Glue Won´t Turn Blue"" begutachten kann. Irgendwie erinnert mich die Band auch so´n bißchen an Rausch. Desweiteren kann die Band einen richtig schön volldröhnen mit satten und teils richtig krachigen Gitarren. (H.H.)

GREENHOUSE AC - Unsound


Erstveröffentlichung: CD 1994 / Tug. Rec. / TIS

Das ist das deutsche Debut-Album der skandinavischen Rock-Punkband GREENHOUSE AC, wobei das AC angeblich für „Arctic Club“ stehen soll. Die Musik ist sehr schrammelig, mitunter schnell und mit einem sehr fetten Rock´n Roll-Sound. Irgendwie auch ein bisschen trashig, ohne jetzt beleidigend wirken zu wollen. Dazu gibt es einige erinnerungswürdige Melodien und fertig ist die 11-Song CD. GREENHOUSE AC gründete sich bereits im Jahre 1986 durch Jari und Jussi und nahm ein erstes Demo auf. Danach wurde es kurzzeitig still um die Band und dann veröffentlichte man 1990 eine erste Single. Für ein Album konnte man bei Stupido Twins signen und veröffentlichte es 1992 unter dem Titel „Ever Seen The Rain, Dear?“. Hier hatte man dem Namen GREENHOUSE auch schon das AC hinten rangehängt. Dieses Album ist niemals nach Deutschland gekommen und deshalb ist „Unsound“ das deutsche Debut-Album. (H.H.)

IN MY ROSARY - Split 7"" mit Griffin´s Fall


Erstveröffentlichung: 7 Inch 1996 / Eigenproduktion

IN MY ROSARY kennt man im Romantic-Wave-Sektor schon seit vielen Jahren und die Gruppe zeichnete sich immer durch eigenwillige, aber stets qualitativ hochwertige Produktionen aus. GRIFFIN´S FALL war hingegen ein Projekt aus dem Umfeld der leider beinahe vergessenen Printed At Bismarck´s Death, die Anfang der 90er mehrere großartige Platten veröffentlicht haben, aber leider nie den richtigen Durchbruch erreichen konnten.

Beide Projekte haben nun vor einigen Jahren eine hübsche kleine Split-Single veröffentlicht, die zwar wenig spektakulär daher kommt, aber doch ein feines Sammlerstück ist, wenn man den deutschen Wave-Sound der 90er Jahre mag. GRIFFIN´S FALL bieten ein Stück ihrer schönen CD „A Medicine For Melancholy“, das sehr minimalistisch klingt. IN MY ROSARY hingegen haben zwei Stücke beigesteuert, einmal einen ungewöhnlich elektronischen Remix und einmal melancholischen New Wave. Die Single ist nicht mehr und nicht weniger als ein hübsches Sammlerstück für Fans, aber ich bin mir sicher, genau als das war sie auch gedacht. Ich freue mich jedenfalls, die Platte in meiner Sammlung zu haben. (A.P.)

GRIFFIN´S FALL - Split 7"" mit In My Rosary


Erstveröffentlichung: 7 Inch 1996 / Eigenproduktion

IN MY ROSARY kennt man im Romantic-Wave-Sektor schon seit vielen Jahren und die Gruppe zeichnete sich immer durch eigenwillige, aber stets qualitativ hochwertige Produktionen aus. GRIFFIN´S FALL war hingegen ein Projekt aus dem Umfeld der leider beinahe vergessenen Printed At Bismarck´s Death, die Anfang der 90er mehrere großartige Platten veröffentlicht haben, aber leider nie den richtigen Durchbruch erreichen konnten.

Beide Projekte haben nun vor einigen Jahren eine hübsche kleine Split-Single veröffentlicht, die zwar wenig spektakulär daher kommt, aber doch ein feines Sammlerstück ist, wenn man den deutschen Wave-Sound der 90er Jahre mag. GRIFFIN´S FALL bieten ein Stück ihrer schönen CD „A Medicine For Melancholy“, das sehr minimalistisch klingt. IN MY ROSARY hingegen haben zwei Stücke beigesteuert, einmal einen ungewöhnlich elektronischen Remix und einmal melancholischen New Wave. Die Single ist nicht mehr und nicht weniger als ein hübsches Sammlerstück für Fans, aber ich bin mir sicher, genau als das war sie auch gedacht. Ich freue mich jedenfalls, die Platte in meiner Sammlung zu haben. (A.P.)

JOSH GROBAN - In Concert


Erstveröffentlichung: CD 2003 / Warner Vision

CD & DVD

JOSH GROBAN ist ein sympathischer, junger Mann, der in Deutschland allerdings noch nicht zu allzu großer Bekanntheit gekommen ist. Er wurde in Los Angeles geboren und interessierte sich in jungen Jahren für Musiktheater. Durch einige Begebenheiten geriet er an David Forster und durch ihn kam er an viele verschiedene Auftritte auf besonderen Events. In Deutschland kennt man ihn wohl am ehesten deshalb, weil er in der vierten und der fünften Staffel von „ALLY MCBEAL“ jeweils einen Gastauftritt hatte und dort je einen Song mit seiner angenehmen Bariton-Stimme schmetterte. Auch auf dem „ARTIFICIAL INTELLIGENCE“-Soundtrack war er zu hören, dieses Mal mit einem Duett mit Lara Fabian. Und einen Höhepunkt seiner Karriere war ein Auftritt bei der Abschlussfeier der Olympischen Spiele, zusammen mit Charlotte Church. Auch erfolgreiche CDs kann er seinem Schaffen hinzufügen. Was seine Musik ausmacht, ist eine Mischung aus Pop und klassischem Gesang, aber alles ist nicht so poppig und profan, wie es zum Beispiel die „DREI JUNGEN TENÖRE“ machen, bei JOSH GROBAN ist immer Stil dabei. Die Songs sind größtenteils von David Forster komponiert worden und kommen meist sehr sanft daher. Angenehm halt. Die „In Concert“-Veröffentlichung bietet eine DVD mit einem Konzert mit einem großen Orchester und einem stimmungsvollen und unterstützenden Bühnenbild. Es gibt ein Duett mit Lili Haydn und Andrea Corr (von den Corrs) und Angie Stone.

Die DVD kommt in L-PCM Stereo, Dolby Digital 5.1 und DTS 5.1 Surround sowie im Bildformat 4:3 (Vollbild). Untertitel sind in Englisch, Deutsch und Französisch verfügbar. Als Extras gibt es ein Behind The Scenes (13:17 Min.), Chris Groban´s Backstage Footage (9:56 Min.), Weblinks und die obligatorischen Credits. Zusätzlich gibt es noch eine Audio-CD mit einigen Stücken aus dem Konzert, sowohl welche, die bereits auf der DVD waren, als auch andere. (H.H.)

GROOVYCIDE - The You And Whose Army EP


Erstveröffentlichung: CD 2004 / GermUsica/Matchbox Recordings

Butch, Taff, Des und Richie sind vier britische, in Gütersloh stationierte Berufssoldaten, aus denen sich nebenbei die Band GROOVYCIDE zusammensetzt, welche uns hier ihre erste EP „The You And Whose Army“ präsentiert. Der leicht punkige Opener „Dear John“ wartet mit munteren Melodien, einem klassischen Gitarrensolo sowie einem eingängigen, mehrstimmig gesungenen Chorus auf. „Stay“ geht bei weitem zäher durch die Gehörgänge. Der Song ist zwar sehr groovig und tight gestrickt, jedoch fällt der Refrain vor allem im Gegensatz zum überzeugenden Opener enorm schwach aus. Es folgt eine recht anhörliche Coverversion des BEATLES-Klassikers „Help“, die mich aber nicht vom Hocker zu reißen weiß. „She’s The One For Me” stellt dagegen eine weitaus positivere Überraschung dar. Die kurze, straighte Nummer treibt durch stimmungsvolle Riffs beinahe auf die Tanzfläche. „One More Time“ fährt in der gleichen Schiene, und das sogar noch etwas intensiver. Zum Abschluss wird bei „Hello“ noch mal gegroovt, was das Zeug hält: Kraftvolles Double-Bass-Drumming am Anfang und simple, aber sehr starke Riffs, die sich durch den gesamten Song ziehen.

Ein äußerst erfreuliches Ende dieser extrem durchschnittlichen EP, der es produktionstechnisch eindeutig an Druck fehlt. Wenn auch sehr monoton gestaltet, geht musikalisch eigentlich alles Ordnung. Und Probehören hat sowieso noch niemandem geschadet. (Daniel Hinrichsmeyer)



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