JEFF & JANE HUDSON - Flesh

/ Daft Records / Trisol-Efa

In Minimal-Electro-Kreisen waren die alten Platten von JEFF & JANE HUDSON schon lange kult und gesuchte, teure Sammlerstücke. Schön, daß Dirk Ivens (Klinik, Dive) nun die „Flesh“-LP zusammen mit einigen weiteren Stücken von Singles als CD wieder veröffentlicht und man so problemlos an das Material kommen kann. Musikalisch gibt es eine Art frühen Synthie-Pop mit zusätzlichen Gitarren und Mann-Frau-Gesang zu hören. Mir fallen spontan die Psyclones ein, die früher ähnliche Klänge aufgenommen haben. Viele Stücke sind richtig schön eingängig und häufig auch tanzbar, ohne aber dabei zu oberflächlich zu sein, aber auch atmosphärische Sounds kriegt der Hörer geboten. Wer auf Musik aus guten alten analogen Synthies steht, muss diese CD einfach haben, wer ansonsten auch was mit Gruppen wie frühen Polyphonic Size, Dark Day, Nine Circles, Frozen Ducks und wie sie alle hiessen anfangen kann, wird hier auf jeden Fall auch begeistert sein. Ein paar mehr Infos im Booklet wären allerdings noch passend gewesen. (A.P.)



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