KNORKATOR - Live 02.11.2000 - Hamburg Alter Schlachthof


Erstveröffentlichung: Konzert/Veranstaltung 2000

Eigentlich kann ich mit der Musik von KNORKATOR nicht soviel anfangen, einige Lieder, vor allem die ruhigeren finde ich aber richtig gut und auf der Bühne bietet die Gruppe immer eine gute Show. Als Haiko dann noch sagte, wir können ein Interview machen und stehen auf der Gästeliste, war es klar,daß ich hingehe. Pünktlich um 18.00 Uhr sind wir dann auch zum Interview eingetroffen, durften dann aber erstmal fast eine Stunde warten. Hat dann aber doch alles ganz gut geklappt. Um 21.40 Uhr betrat die Band dann die recht kleine Bühne. Eigentlich ist der ganze Club ziemlich klein und wir dachten schon, daß es völlig überfüllt sein würde, war es dann aber nicht, sondern genau richtig.

In fantasievollen Kostümen begannen KNORKATOR und legten gleich voll los. Die Show war wie immer ziemlich heftig, die obligatorische Orgel wurde schon recht früh mit allen möglichen Körperteilen und auch Schuhen etc bearbeitet und teilweise zerstört. Zwischendurch gaben Alf Ator und Stumpen immer wieder kleine, schmutzige Gedichte zum besten und spielten einen Querschnitt durch ihr ganzes Programm. Natürlich wurde durch die zwei Hächsler (oder Hechsler?) wieder eine Menge Obst unter das Publikum gebracht, das diese Aktion aber zum großen Teil wohl schon kannte und deshalb zum Teil rechtzeitig flüchtete. Stumpen bat die Leute dann aber wieder vor die Bühne und versprach, nicht mehr so ""rumzuschmoddern"". Naja, es wird Zeit, sich mal wieder was neues einfallen zu lassen. Die Band war gut drauf, das Publikum
freute sich und das Konzert hat wie immer Spaß gemacht, was will man mehr. Zum ganz großen KNORKATOR Fan werde ich aber wohl doch nicht mehr. (A.P.)

Wieder einmal spielen KNORKATOR in der Hansestadt, dieses Mal allerdings in einem etwas kleineren Rahmen, nämlich in der neueren Halle ""Alter Schlachthof"". Wir konnten ein Interview mit Alf Ator führen, welches in Kürze auch auf diesen Seiten zu lesen sein wird. Das Konzert fing pünktlich mit fast 40 Minuten Verspätung an und gleich das erste Bild war schon nicht mehr zu toppen. Stumpen im Rollstuhl headbangend in seinem blauen Fell-Gnomanzug. Ansonsten muß man sagen, daß KNORKATOR ein eher nicht so spektakuläres Konzert abgehalten haben, was wahrscheinlich in erster Linie an der sehr engen Bühne lag, denn wer die Band schon einmal live erlebt hat, weiß, daß die Post abgeht und jede Menge zu Bruch geht. Natürlich wurde wieder Gemüse ins Publikum geschreddert, abermals zum Song ""Ich bin ein ganz besond´rer Mann"". Da ich damit gerechnet hatte, konnte ich mich gepflegt bei den ersten Klängen des Stückes in eine Ecke neben der Bühne verkriechen und konnte mit ansehen, wie all die armen Menschen von oben bis unten mit Äpfel- und Kartoffelbrei überzogen wurden. Alles in allem gewohnte Kost, aber nicht so exzessiv wie sonst, doch wer KNORKATOR schon des öfteres live gesehen hat, weiß, daß auch das schlechteste Konzert immer noch super ist. (H.H.)



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