THE CAIN PRINCIPLE - My Burning Obsession


Erstveröffentlichung: Maxi-CD 1994 / Dark Star / Indigo

THE CAIN PRINCIPLE kannte ich bisher nur von diversen Samplerbeiträgen und hatte sie immer für einen Deine Lakeien-Abklatsch gehalten. Nun, diese CD überrascht dann doch mit gutem, eingängigem Synthiepop, der sich bei Dark Star/Strange Ways ja in bester Gesellschaft mit Wolfsheim und De/Vision befindet. Der wavige Touch, den das Info nennt, ist allerdings eher gering. THE CAIN PRINCIPLE machen nichts weltbewegend neues, aber das muß ja auch nicht immer sein. Diese Maxi jedenfalls hat mir Appetit auf das bevorstehende Album gemacht. Wenn die Band es schafft, dort durchgehend solch schöne Ohrwürmer zu präsentieren, werden sie eine ernstzunehmende Konkurrenz zu Wolfsheim. (A.P.)

HERMANN KOPP - Japgirls In Synthesis


Erstveröffentlichung: LP 204 / Vinyl-On-Demand

HERMANN KOPP kennen vielleicht nicht so viele Leute, eher schon seine frühere Band KEINE AHNUNG, die mit ihrer Mini-LP einen echten Minimal-Electro-Klassiker geschaffen hat, der heute, trotz zwischenzeitlicher CD-Wiederveröffentlichung, immer noch ein extrem gesuchtes und entsprechend teures Sammlerstück ist. Aber auch unter seinem eigenen Namen hat HERMANN KOPP Musik produziert. Eine Zusammenstellung mit Material aus den 80er Jahren gibt es auf „Japgirls In Synthesis“ zu hören. KOPP hat dabei einen sehr eigenen Stil, der zwar einiges an Minimal-Electro enthält, dabei aber seltsam warm klingt, was wohl vor allem an der Stimme liegt. Die meisten Stücke sind eingängig, nicht poppig, aber wavig, aber auch eher avantgardistische Momente finden sich auf der Platte wieder. Mit dem Electro-Sound von KEINE AHNUNG hat das nur wenig zu tun, so dass Fans dieser Band oder Minimal-Puristen mit dieser LP möglicherweise wenig anfangen können. Mir gefällt es, weil eine sehr mysteriöse Atmosphäre entsteht. Mehrmaliges Hören ist dabei absolut Pflicht, bevor man sich eine abschließende Meinung bildet. HERMANN KOPP hat übrigens auch an der Musik zu Jörg Buttgereit´s legendärem Filmen „Nekromantik“, „Der Todesking“ (hier spielte er auch mit) und „Nekromantik 2“ mitgearbeitet. Franz Rodenkirchen von KEINE AHNUNG hat, nebenbei bemerkt, auch an allen Buttgereit-Filmen mitgearbeitet. Interessante Querverbindung...und ein weiterer Hinweis darauf, dass die Musik von KOPP nicht immer ganz einfach ist. Das macht es aber doppelt spannend. (A.P.)

Webadresse der Band: www.vinyl-on-demand.com

KORPUS KRISTI - Korpus Kristi


Erstveröffentlichung: LP 198? / Tausend Augen / Pop Import

KORPUS KRISTI kennt man sicherlich am ehesten von ihrer Single ""Stadt der blauen Eier"", die auch hier auf der Platte vertreten ist. Die Gruppe stammte aus dem Zick Zack Umfeld und hatte wohl auch personelle Überschneidungen mit den Radierern. Zudem klingt das ganze auch ein bißchen nach der Berliner ""Geniale Dilettanten""-Szene (die eigentlich gar keine richtige Szene war, sondern erst im nachhinein dazu erklärt wurde). Notorische Reflexe auf Punk würde ich das ganze beschreiben, wenn doch nur irgendjemand die Notorischen Reflexe kennen würde! Dann lieber unkomerzieller NDW Sound, der dem Punk noch nahe steht und auch mal etwas nach Birthday Party klingt. Jeder Titel klingt anders und dennoch sind eigentlich alle Songs gut. Allerdings ist die Platte zur Nebenbei-Berieselung nicht geeignet, dafür ist sie zu schräg, aber das ist es ja gerade, was die deutsche Musikszene der späten 70er/frühen 80er ausmachte, bevor die Musikindustrie sie vereinnahmte und in klingende Münze umwandelte. KORPUS KRISTI wären sicherlich niemals zur ZDF-Hitparade eingeladen worden! Die LP mit dem knallbunten Cover enthielt auch ein Din A 3 Booklet, wobei bei mir leider offensichtlich ein paar Seiten fehlen, ausserdem hat irgendein Depp eine Ecke mit dem Bandschriftzug ausgeschnitten. (A.P.)

KOSMONAUTENTRAUM - Angst Ist Mein König


Erstveröffentlichung: LP 1985 / Zick Zack

1985 war das Thema NDW längst durch und nur wenige Bands hatten den 1982/83er Overkill mehr oder weniger unbeschädigt überstanden. Dazu gehörten auch KOSMONAUTENTRAUM, obwohl (oder gerade weil) sie nie größeren Erfolg hatten. Auch das Zick Zack Label gab es immer noch und so erschien in jenem Jahr die 12“EP (oder MiniLP) „Angst Ist Mein König“, die aber keinerlei Aufsehen mehr erregte und nur unter ganz konsequenten Fans und Sammlern registriert wurde. Heute dürfte die Platte ein recht teures Sammlerstück sein, denn sie ist nicht so schlecht, wie man vielleicht befürchten konnte, sondern sogar ziemlich gut. Wahrscheinlich ist es die düsterste Platte der Band und weil es den Begriff NDW nicht mehr gab, nennen wir es der Einfachheit halber halt New Wave. Massenkompatibel in irgendeiner Form sind die fünf Tracks niemals, sondern schleppend, schräg und nihilistisch. Und vor allem Nerven zerrend, wenn man sich Tracks wie „Transit“ richtig laut anhört. „Petit Mal“ hat ein wenig etwas von frühen Sachen der Tödlichen Doris, ansonsten haben die Einstürzenden Neubauten ähnliches in den 80ern gemacht und die Hamburger Legende Die Erde war live ähnlich intensiv, ebenso Camp Sophisto auf ihren beiden Platten. Vielleicht dachte auch Tobias Levin „Angst Ist mein König“, als er mit seiner damaligen Band Cpt. Kirk & die Bahn brechende (zweitbeste deutschsprachige Platte aller Zeiten!) Scheibe „Stand Rotes Madrid“ aufnahm. Ich glaube, diese Veröffentlichung hätte es sogar um 1981 herum schwer gehabt, akzeptiert zu werden und alleine das macht sie schon zu einer guten Schallplatte! (A.P.)

KOSMONAUTENTRAUM - Für immerLiebesmühn


Erstveröffentlichung: 7 Inch EP 1981 / Zick Zack

Als zweite Veröffentlichung von KOSMONAUTENTRAUM auf Zick Zack erschien 1981 die Single „Liebesmühn“ der Gruppe um Sänger Ziggy XY. Wahrscheinlich war dies die kreativste Phase deutscher Popmusik überhaupt und auch KOSMONAUTENTRAUM waren sehr überzeugend, wobei sie recht typisch für die damalige Veröffentlichungsflut von Zick Zack klangen. Wie schon bei der Vorgängersingle sind die Tracks einfach durchlaufend nummeriert, was eine Identifizierung stets sehr schwer macht. Die drei Titel „Kosmonautentraum 7-9“ klingen Ohren betäubend und so überhaupt nicht angepasst, kein Wunder also, dass die Gruppe damit nicht in der kurz darauf ausbrechenden NDW-Hysterie der Plattenfirmen und Medien mitmischen konnte, wobei ein Auftritt in der ZDF-Hitparade mit Autoverkäufer Dieter-Thomas Heck sicherlich spektakulär geworden wäre. Zick Zack-Sammler, KOSMONAUTENTRAUM-Fans und Freunde der frühen untergrundigen NDW haben mit dieser Single jedenfalls viel Freude. (A.P.)

K.O.T. - Z


Erstveröffentlichung: CD 2000 / Eigenproduktion

Was die Abkürzung K.O.T. bedeutet, ist mir ein Rätsel, das wird nirgendwo wirklich aufgeklärt und auch die Website der Band gibt keine großen Informationen her. Lange, lange Zeit ist es her, ca. Anfang der Neunziger bis ungefähr Mitte der Neunziger gab es sehr viele Projekte, die Musik wie K.O.T. gemacht haben. Damals in der legendären Tape-Szene, als es noch keine CD-Brenner gab und eine Fangemeinde weltweit Tapes getauscht hat und eine Unmenge Bands hervorgegangen waren, von denen noch heute viele aktiv und auch sehr bekannt sind, ich denke da nur an Projekte wie D.M.A.D.T. oder einige mehr. Musikalisch ist es Noise im wahrsten Sinne des Wortes. Soundcollagen oder besser gesagt Atmosphären. Während die meisten dieser Bands ganz einfach nur Krach machten und dadurch den eigentlichen Begriff „Industrial“ prägten, lange bevor diese Crossover-Geschichten als Industrial bezeichnet wurden, macht K.O.T. eher Collagen, mit denen man Science Fiction-Filme unterlegen könnte. Ein bisschen elektronisch und ein kleines bisschen rhythmusbetont. Die Band oder das Projekt aus Deutschland ist nicht leicht verdaulich. Wer Interesse hat, mehr über K.O.T. kennenzulernen oder wer die CD hier ordern möchte, sollte sich mal auf der Website www.kot-online.de umschauen. Hier gibt es auch ein paar Free-MP3s zum runterladen.

Webadresse der Band: www.kot.online.de

RICHIE KOTZEN - Change


Erstveröffentlichung: CD 2003 / Frontiers Records

Schon im zarten Alter von fünf Jahren hat RICHIE KOTZEN Musik gemacht, mit sieben wurde er von Kiss inspiriert, die Gitarre zu zupfen und später hat er mit verschiedenen Bands und auch solo Platten veröffentlicht. Solo insgesamt übrigens satte 12 Scheiben. Seine bekanntesten Bands, in denen er mitwirkte, sind wohl eindeutig POISON und MR. BIG. In beiden Bands ersetzte er ausgeschiedene Bandmitglieder und hatte deshalb musikalisch keinen großen Einfluss auf den Sound. KOTZENs letztes Soloalbum „Slow“ hatte noch einen leichten Experimentaleinfluss, aber auf „Change“ hat er sich geändert. Er ist straighter geworden, hat sich ein paar Ecken abgestossen und präsentiert sich nun im poppigen Gewand, da ist wohl einiges von MR. BIG an Herrn KOTZEN hängen geblieben. Viele Stücke könnten problemlos auf „Kuschelrock“-Sampler gepackt werden, „Am I Dreamin“ oder auch „Change“ sind solche Stücke, „Don´t Ask“ und „Get A Life“ sind ein bisschen rockiger geworden. Und als Beweis, dass sich KOTZEN einiges von MR. BIG mitgenommen hat, gibt es auch eine MR. BIG-Coverversion zu hören: „Shine“. (H.H.)

KRAFTWERK - Tour De France Soundtracks


Erstveröffentlichung: CD 2003 / Emi

Nach 20 Jahren endlich ein neues Album von KRAFTWERK? Mit richtig neuen Stücken? Das Unglaubliche ist wahr geworden, mit „Tour De France Soundtracks“ erscheint das erste Album seit „Electric Cafe“ (mal abgesehen vom Remix Album „The Mix“ Anfang der 90er). Millionen von Fans haben mit feuchten Fingern (resp. Ohren) darauf gewartet. Würden KRAFTWERK im alten Stil weiter machen? Würden sie die modernen Einflüsse verarbeiten? Würden sie gar wie früher etwas Zukunftsweisendes präsentieren?

Im Prinzip will man als Fan aber natürlich das bekommen, was man an der Band immer liebte und da werden die Massen mehr als gut bedient. Natürlich klingt KRAFTWERK 2003 nicht mehr wie zu Zeiten der großen Klassiker „Radioaktivität“, „Trans Europa Express“, „Die Mensch-Maschine“ oder „Electric Cafe“, aber Elemente all dieser Meisterwerken sind immer noch vorhanden und werden ausgebaut. Trance und Techno haben ihre Spuren im Sound hinterlassen, ohne aber zu sehr in den Vordergrund zu kommen. Geblieben ist die elektronisch verfremdete Stimme und die perfekte Produktion, ein Singlehit im Stile von „Das Model“, „Die Roboter“ oder „Musique Non Stop“ ist nicht dabei, wenn man mal von der Neuaufnahme des alten Hits „Tour De France“ absieht, aber das ist auch gar nicht nötig. Stattdessen werden die Hörer mit verspielten und ausgeklügelten elektronischen Kompositionen verwöhnt, bei denen manche, wie zum Beispiel “Vitamin“ durchaus auch Ohrwurm-Qualitäten haben.

Der Anfang der CD mit den Stücken „Tour De France Etape 1-3“ ist noch sehr komplex und experimentell. Danach folgen jedoch einzelne Stücke, die mehr Songcharakter haben, was mir persönlich bei KRAFTWERK immer besser gefallen hat. Insofern birgt die CD kaum Überraschungen, die ich mir aber auch gar nicht wirklich gewünscht habe. Die Frage ist doch eigentlich, ob KRAFTWERK heute altmodisch und „retro“ klingen, oder ob sie Ende der 70er/Anfang der 80er musikalisch schon so weit voraus waren, dass sie heute immer noch innovativ und modern klingen. Ihr Einfluss auf die Musikwelt bleibt jedenfalls unbestritten. Wer jahrelang gierig auf neues Material gewartet hat und jetzt rum meckert, dass das Album enttäuschend sein soll, der sollte sich mal überlegen, wofür er KRAFTWERK früher geliebt hat, denn genau das wird hier geboten. Wenn die Düsseldorfer etwas völlig anderes gemacht hätten, wäre das Geschrei auch groß gewesen.

Für mich reiht sich „Tour De France Soundtracks“ problemlos in die Reihe der Vorgängeralben ein, allerdings eher im Mittelfeld und nicht an der Spitze. Ich jedenfalls bleibe KRAFTWERK-Fan. Wahrscheinlich wird wieder einmal zuerst im Ausland erkannt, dass KRAFTWERK auch heute noch wichtig sind. Die Deutschen meckern erstmal rum und erkennen das dann Jahre später. Selbst schuld. (A.P.)

KRAFTWERK - Expo 2000 Remix


Erstveröffentlichung: Maxi-CD 2000 / Kling Klang / Emi-Electrola

Zum Ende der Expo 2000 in Deutschland bringt das Elektroprojekt noch eine Maxi mit Remixen ihres Tracks ""Expo 2000"" auf den Markt, allerdings nicht selbst remixt, sondern von diversen anderen Leuten. Es beginnt mit dem ""Orbital Mix"", der dem KRAFTWERK-Track seine Atmosphär läßt und eigentlich auch von Hütter und Konsorten selbst sein könnte. Es folgt ein tranciger ""Francois K + Rob Rives Mix"" mit, der nicht schlecht ist und auch die Expo-Roboterstimmen erklingen läßt. Der ""DJ Rolando Mix"" ist auch nicht allzu übel, klingt wie ein Clubmix mit hüpfenden Bässen. Der ""Underground Resistance Mix"" piept herum und hat einen Tanzrhythmus unterlegt, leider absolut nicht erwähnenswert. Der ""Ur Infiltrated Mix"" ist auch nur dahingeschludert und langweilt und der ""Ur Thought 3 Mix"" läßt wenigstens noch KRAFTWERK irgendwo raushören. Alles in allem eine eher unnötige CD, nur für Hardcore-KRAFTWERK-Fans. So hat sich die Expo wenigstens für KRAFTWERK gelohnt, zwei CDs innerhalb eines Jahres ist ja fast schon Overkill. (H.H.)

KRAFTWERK - Expo 2000


Erstveröffentlichung: Maxi-CD 1999 / Kling Klang / Emi-Electrola

Unendlich lange haben wir gewartet, das letzte echte Album gab es 1986 und hieß ""Electric Cafe"", 1991 wollte man die Fans noch etwas verwöhnen und brachte ""The Mix"" raus. Einige Zeit danach gab es dann noch eine Tour und dann sind KRAFTWERK endgültig in den Untergrund getaucht. Seit Jahren gibt es Gerüchte, daß ein neues Album auf den Markt kommen soll, und nun, endlich wieder ein Lebenszeichen. Es gibt eine neue Maxi-CD, denn KRAFTWERK haben das offizielle Lied zur Expo 2000 komponiert. Von KRAFTWERK erwartet man immer bahnbrechendes, sie waren er Vorläufer der Synthesizermusik, haben den Elektro-Pop kreiert, die Neue Deutsche Welle und Techno maßgeblich beeinflußt und haben sogar mit ""Electric Cafe"" Drum´n Bass vorweggenommen. Nun muß natürlich neue Musik KRAFTWERKs wieder neue Maßstäbe setzen, tut sie aber nicht! ""Expo 2000"" ist ein Mischmasch aus ihren alten Platten. Man hört hier und da etwas ""Autobahn"" raus, ""Tour de France"" ist ebenso vertreten wie ""Nummern"" und ""Musique Non Stop"" und gewürzt ist alles mit den unterschiedlichten Roboterstimmen, die wir von den verschiedenen Alben der Elektroniker kennen. KRAFTWERK gibt also keine neuen Musikanstöße, wie alle vermutet haben und das wird viele Kritiker dazu veranlassen, die Scheibe zu verreißen. Für KRAFTWERK-Fans ist die Scheibe aber eine Gabe Gottes. Worauf ich noch warte, ist eine Wiederveröffentlichung der ganzen alten Maxiversionen und B-Seiten. (H.H.)

KRAFTWERK - Expo 2000


Erstveröffentlichung: Maxi-CD 1999 / Kling Klang / Emi

Nach ewigen Zeiten, die nur mit einigen wenigen Konzerten überbrückt wurden, gibt es endlich etwas wirklich neues von KRAFTWERK, sieht man mal von der eher mittelmäßigen „The Mix“ ab, eigentlich die ersten wirklich neuen Aufnahmen seit „Electric Cafe“, was immerhin schon Mitte der 80er Jahre war (dabei muß ich ganz nebenbei gesagt an Michaela Mertins denken, lang lang ist´s her...). Durch die Produktion des Expo 2000 Jingles waren KRAFTWERK ja vor einigen Monaten plötzlich wieder ziemlich im Rampenlicht, mit dieser MCD beweisen sie nun, daß sie nichts verlernt haben und nicht zu unrecht behauptet wird, daß sie die elektronische Musik wie keine andere Gruppe beeinflußt und geprägt haben. Vier Mixe des neuen Stückes finden sich auf der CD wieder, wobei der Radio Mix eigentlich nicht einmal der eingängigste ist, aber dennoch sofort im Ohr bleibt. Obwohl die Musik alles andere als poppig ist, könnte ich mir vorstellen, daß es ein Hit wird. Musikalisch schließt man eigentlich nahtlos an „Musique Non Stop“ und eigentlich das ganze „Electric Cafe“ Album an. Bester Mix, vielleicht auch, weil am leichtesten zu konsumieren und am tanzbarsten, ist der „Kling Klang Mix 2002“, das läuft bei mir teilweise 10 x hintereinander. KRAFTWERK haben mit dieser Maxi bewiesen, daß man auch im kommenden Jahrtausend mit ihnen rechnen muß, bleibt nur zu hoffen, daß es mal ein wirklich neues Album gibt, daß an Klassiker wie „Radioaktivität“, „Die Mensch-Maschine“ oder „Electric Cafe“ anschließen kann. (A.P.)



[ ZURUECK ]