THE LAST DANCE - Whispers in Rage


Erstveröffentlichung: CD

Wie geht man mit dem Tod eines lieben Freundes und Bandkollegen um? Sicher weiß man, dass er eine natürliche Sache ist und jedem am Ende des Lebens bevorsteht, und doch ist es ungerecht, wenn ein noch junges Leben von einem genommen wird. So ganz ohne Erklärung und man weiß, er kann sie einem nicht mehr geben. Zurück bleiben drei Musiker – in Fassungslosigkeit! So geschehen, bei der amerikanischen Kultband „The Last Dance“, die sich trotz diesem Schocks entschlossen, mit einem neuen Album aufzuwarten:

Seit August 2003 ist das neueste Album der amerikanischen Band „The Last Dance“ im Handel erhältlich, und selten zuvor hörte man von dieser Formation etwas Persönlicheres. Denn wie sollte man den tragischen Tod von Ivan, ihrem Drummer und langjährigem Freund verarbeiten, hatte die Band „The Last Dance“ überhaupt noch eine Zukunft, oder hatte man dem Namen alle Ehre gemacht und den letzten Takt getanzt?

Man entschied sich zum Weitermachen, und nun mit „Whispers in Rage“ auf eine sehr emotionale und verzweifelte Weise der Trauer Herr zu werden. „This album was written because we had to write it. Our drummer died last year and it was very difficult for us to mention that, and to do this album. It was a personal and emotional decision, because we thought about if The Last Dance will longer exist or not. So it was not clear, if these hard emotions will get into our music, but when we feel like that, than it came into the music and you hear it. So last year, when we decided we will stay together as a band, we wanted to do a new album witch is very much inspired of our emotions,“ gibt Rick auf meine Frage, ob ihre Trauer Ausdruck fand in der neuen Scheibe zu.

Das neue Album, so erklärt mir Peter, sei in gewisser Weise nicht nur ein musikalischer Ausdruck ihrer eigenen Trauer sondern als eine Ehrung für Ivan zu verstehen, eine Danksagung dafür das sie alle Teil seines Lebens sein durften. Noch immer hört man deutlich die Fassungslosigkeit der Band heraus, ist das Gefühl von großer Trauer in Ihnen spürbar. Schon der erste Song „Nightmare“ macht klar, wie tief dieses Gefühl sitzt: „The opening Track is called Nightmare and it is the first song written after Ivan died. It’s a song about basically living with the nightmare of losing your best friend, in hearing the voices, going crazy and trying to understand why he is not able to explain it anymore. Its maybe the best song to explain our feelings. That’s why the album is very personal. The pictures in the song are the pictures which came out, when you could not understand something so deeply, like we couldn’t,“ meint Rick mit belegter Stimme.

Sehr vieles auf diesem Album ist von Ivan geprägt, auch wenn er unmittelbar an der Produktion nicht mehr beteiligt war. Er ist einfach so tief noch verwurzelt in allen Bandmitgliedern, dass es nicht weiter verwunderlich ist, dass man hier und da sich noch an seine Drums erinnert fühlt. „There are some of his plays on the album, but mostly I think he influenced the band in a lot of ways. The album has a more aggressive sound for us, and I think it is because of the emotion behind it. I also would like to believe that it’s also has a new but similar direction because Ivan only really give one bass and was very new to the band, so he was not so much involved in the record, but if he still would be alive, he would have been very involved with this record. When we were writing this record, I think a lot of his influence came out. Because he liked more aggressive music, he was a very hard playing drummer, he was a real rock drummer you know, and he liked a lot of rockbands and industrial musics. His influence is definitly there, spiritually,“meint Jeff lächelnd.

Einfach sei es zwar nicht im Moment in Amerika Künstler zu sein, meint Rick, aber da diesem Album keine politische Aussage sondern eine Persönliche zu Grunde liegt, gibt es wenig Probleme, was Peter so begründet: „I don’t have much of political statements, because I’m not a very political person. We are all victims of own countries policies, our own countries histories, I think that’s the whole thing by nature to remain in power!“ Rick nickt zustimmend und meint zum Schluß lachend: „That’s a political statement Peter,“ und alle verabschieden sich in den Backstagebereich. (Maximilian Nitzschke)



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