LOST IN TEARS - To no avail


Erstveröffentlichung: CD 2005 / Locomotive Records

1997 hat sich diese finnische Band zusammengefunden und 2002 den ersten Tonträger veröffentlicht. Der zweite folgt sogleich im Abstand von drei Jahren und hier ist nun „To no avail“. Es ist definitiv Gothic-Rock und ich muss sagen, dass ich ganz angenehm überrascht bin, dass die derzeit so angesagte Metalgitarre im Gothicrock hier zwar immer noch vorhanden ist, aber nicht so sehr in den Vordergrund rutscht. Würde sie ganz verschwinden, käme das der Musik ungleich entgegen. Und Keyboards sind hier ebenfalls verpönt. Dafür haben wir hier eine traditionelle Gothicgitarre, die schon bei den frühen Sisters Of Mercy zu hören war und eine Stimme, die an Moonspeel oder aber eben auch wieder an die Sisters erinnert. Es sind nette Songs, sehr auf die gesungenen Melodien zugeschnitten und wirklich gut anzuhören. Der charakteristische Punkt, der die Band aber eigenständig und vor allem interessant macht und sie von anderen abhebt, ist noch nicht erreicht. Vielleicht ja mit dem dritten Album, der Weg ist aber schon mal der richtige und manchmal ist ja auch der Weg das Ziel. (H.H.)



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