ELECTRIC LIGHT ORCHESTRA PART II - Breakin´ Down The Walls


Erstveröffentlichung: Maxi-CD 1994 / Ultrapop

Meine Vorliebe für ELO kann ich gar nicht so richtig erläutern, normalerweise ist das nicht die Musik, die ich so mag, trotzdem liebe ich Alben wie „Time“, „Out Of The Blue“ oder auch „Balance Of Power“. Ende der 80er aber wollte Jeff Lyne nicht mehr bei ELO mitmachen, sich lieber anderen Dingen widmen, was er dann auch tat, allerdings eher als Produzent und bei den unbekannt gebliebenen TRAVELING WILBURYS. ELO-Gründungsmitglied Bev Bevan wollte aber weitermachen und gründete nun das ELECTRIC LIGHT ORCHESTRA PART II und veröffentlichte ein paar Alben und Maxi-CDs. Man muss BEVAN zugestehen, dass er offenbar einen erheblichen Einfluss auf die alten ELO hatte, denn die Musik der Nachfolgerband hat viele Parallelen, auch wenn es insgesamt ein wenig rockiger geworden ist und BEVANs Stimme auch eher eine typische 80er-Poprock-Stimme ist, die keine große Eigenständigkeit hat. „Breakin´ Down The Walls“ ist demnach auch ein Rockpop-Stück (für solche Musik ist der Begriff wahrscheinlich geboren worden), wo an allen Ecken und Enden ELO durchscheint, vor allem beim Refrain, der mit hohen Stimmen gesungen wird. Es gibt einen „Radio Edit“, eine bessere und rauere „Album Version“ sowie „Don´t Wanna“, das dann allerdings mehr in die Rockschublade pendelt. Alles in allem kein großer Wurf, auch wenn man beim zweiten Mal Durchhören das Gefühl hat, diese Songs schon ein Leben lang zu kennen. Ein schlechtes Zeichen dafür, dass man sie sich ganz schnell überhört hat. (H.H.)



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