METALLICA - Metallica (Black Album)


Erstveröffentlichung: CD 1991 / Vertigo / Universal

1991 schafften Metallica es mit ihrer fünften Platte, dem so legendären schwarzen Album, ganz klar in die Elite der Heavy Metal-Bands. Mit nicht nur für Fans unvergesslichen Songs! Auf dem 12-Tracker sind mit ""The Unforgiven"" und ""Nothing Else Matters"" zwei richtige Balladen enthalten, letzterer ist der wohl größte Song der Band. Besonders fantastisch auf diesem Album auch die vielen Gitarrensoli. Außerdem konnte man hier den Trash Metal-Stil fast ganz ablegen, nur bei ""The Struggle Within"" (dem gelungen brachialen Schlusstrack) schimmerts noch etwas durch.

""Enter Sandman"" jedenfalls ist ein genialer Anfang für das Album: Gelungenes Intro, rockig jedoch nicht mehr so hart wie in den frühen 80ern. Darauf folgt dann ""Sad But True""(dieser ist übrigens Ex-Basser Cliff Burton gewidmet, der bei einem Busunfall während ihrer Europa-Tour'86 starb, Jason Newstead nimmt seinen Platz ein), einer meiner persönlichen Lieblingssongs auf der CD, einfach toll anzuhören. Langsam aber trotzdem hart. Weitere starke Lieder sind ""Wherever I May Roam"", der wohl ausgefallenste Track, sowie natürlich ""Nothing Else Matters"". James Hetfield kann insgesamt wirklich glänzen und sticht bei einigen Songs deutlich hervor. Endlich ist auch mal wieder ein durchdringender Bass zu hören. Das Songwriting ist gut, aber Metal-typisch. Was soll man zu so einem perfekten Album schon noch sagen? Das schwarze Album mit der Viper gehört in jede Metal-Sammlung! Man kann vielleicht wiederholen, dass es Metallica ermöglicht hat, zu Bands wie AC/DC oder Iron Maiden aufzuschließen. (D.H.)



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