MUZAK FOR CAGES - Slow Glow


Erstveröffentlichung: CD / Fünfundvierzig / Indigo

Sind sie gestreßt? Ist Ihnen das Leben zu hektisch und strapaziös? Müssen sie abends erst ein paar Biere oder Schnäpse trinken, damit sie einschlafen? Oder gar zu Tabletten greifen? Die Zeiten sind vorbei. Für totale Entspannung ist gesorgt, denn jetzt kommt ANDREAS LUCAS mit seinem aurealem Projekt MUZAK FÜR CAGES. Während das Stück „Wolf"" sich fast noch in gruseligen Klängen ergießt, kommt „Kue Dom"" fast ein wenig wie unter Wasser daher. „Sleep"" flangert sphärisch und genüßlich vor sich hin und „Healing Ghosts Of Air"" klingt wie die Atmosphäre bei Bladerunner, dumpfes, düsteres Grollen, leicht bedrohliche Spährenmusik. „Kue Dom II - Tranquillity"" ist wie der Titel verspricht recht beruhigend und im Titelstück „Slow Glow"" überwiegt fast die Stille, um dem Grundsatz „Weniger ist manchmal mehr"" gerecht zu werden. Nach 78 Sekunden Stille erschrickt man sich dann doch beim Ghosttrack „Klangmeer"", der einen wohl aus der Ruhe wiederauferstehen lassen soll. Das sind denn also sogenannte „Ambient Sound Scapes"", sogenannte „Transporteure der Symbiose von Polaritäten"". Leider bin ich kein Fachmann, was derartige „Meditationsmusik"" (mit Absicht in Anführungsstrichen) angeht, doch muß ich sagen, daß mich einiges von dieser CD wirklich, sage wir mal, entspannt hat. (H.H.)



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