ANTIMATTER - Planetary Confinement


Erstveröffentlichung: CD 2005 / Prophecy Productions / Soulfood / Pro 078

Ein (fast) reines Akustikalbum von ANTIMATTER, laut Waschzettel zwar kein Konzeptwerk, aber die einzelnen Songs sind doch durch einen roten Faden verbunden. Schon auf früheren Veröffentlichungen waren ANTIMATTER eher ruhig, manchmal düster und so ist es klar, dass solch ein Akustikalbum natürlich auch die eher entspannte, ruhige Schiene einschlägt. Zu all den Lagerfeuerklängen gibt es allerdings auch einige Spielereien wie Streicherklänge, die mehr als einmal die Songs vor allzu großer Seichtheit retten. Besonders schön wird es, wenn auch mal eine Frauenstimme zum Einsatz kommt. Und: mehr als einmal erwartet man unwillkürlich die Textzeile „Nothing else matters...“.
Ab und zu kann ich mir so was anhören, ein ganzes Album lang reißt mich das aber nicht unbedingt mit. Für Leute, die sich aber Sachen wie „Metal Ballads“ und ähnliches kaufen und auch so manche Ballade aus dem Alternative Rock-Bereich gut finden, aber auch mal Progressive-Rock der 70er anhören, dürfen hier gerne mal ein Ohr riskieren. Allerdings...im Info steht im ersten Absatz was von „...elektronischen Tupfer...“ und im dritten Absatz von „...100% natürlichen Materialien...“ und „...keine Synthesizer.“ Ja, was denn nun? Etwas unpassend auch das Stacheldraht-Cover, denn mit Widerhaken oder so hat die Musik nun gar nichts zu tun. (A.P.)



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