EMINENCE OF DARKNESS - Interview 2006




INterview mit Eminence of Darkness zu ""Displace the Trace""

Back Again: Hallo ihr lieben, könnt ihr mir zuerst einmal etwas zu eurer Bandgeschichte erzählen?

Mario: Die Band Eminence of Darkness hat eigentlich unser ehemaliger Keyboarder Stefan gegründet. Etwas später wiederum hat er dann Lars kennengelernt und wir beide tüftelten dann am Konzept herum. Die ersten Proben waren noch nicht so richtig zufriedenstellend, bis dann Juliana dazukam und die weiblichen Gesangsparts übernahm. Von da an war Eminence stimmig finde ich. Wir suchten dann nach einer passenden Benennung und Stefan kam sinnigerweise auf Eminence of Darkness.
Juliane: Im Laufe der Zeit hatten wir mal überlegt uns umzunennen, aber nun ist das Etikett einmal drauf und man kennt uns so, also wird es bleiben!

Back Again: Wann begann dann die Arbeit am neuen Album, denn es erscheint ja doch recht schnell nach Raindrops, oder?

Lars: Bei uns sind die Songs oftmals schon fertig bevor wir überhaupt ins Studio gehen, denn das Budget ist doch recht eng. Gleich nach Raindrops begannen wir damit, die Songs für das neue Album zu schreiben. Direkt nach der Tour zu Raindrops begann die eigentliche Arbeit schon, aber so direkt an der Platte erst 2005. Erst sind die Lieder meistens da, dann erst folgen die Texte bei uns, später dann der Feinschliff. Wir haben versucht, eine Zeitspanne in unserem Leben darzustellen und die Stimmungen in uns darzustellen. Insgesamt standen dafür 25 Songs zur Verfügung, wovon wir 12 Songs genommen haben zum Schluss. Wir haben dann hin und wieder bereits Songs ausprobiert, auch live vor Publikum, und versucht zu sehen, was am besten ankommt. Es sollten sich ja keine Wiederholungen im Stil ergeben, sondern wir wollten ja zeigen, dass wir uns weiterentwickeln. Weiterentwicklung ist einfach ein großes Thema für uns, da kommt auch von anderen Bands viel Inspiration zu uns.

Back Again: Könntest du vielleicht ein paar der Songs etwas näher beschreiben?

Lars: Ein Song der neuen Platte ist ein sozialkritischer Song mit dem Titel ""Love Destruction"", der sich mit dem ganzen Medienwust und der bewußten Lenkung des Menschen durch Medien beschäftigt.
Juliane: ""Return"" dagegen hat eher etwas utopisches von der Thematik des Songs her.
""Don't treat us like the others"" beschreibt Menschen in ihrem anders sein, oder Menschen, die eine Krankheit haben, oder eine andere Hautfarbe. Toleranz für alle fordert der Song ein.

Back Again: Wie waren den die Reaktionen auf euer neues Album?

Mario: Wir haben zu 95% positive Kritiken bekommen, was und natürlich immens freut!

Back Again: Wo kann man euch den dieses Jahr noch live sehen?

Lars: Dieses Jahr gibt es nur ganz vereinzelte Auftritte, wobei wir uns gern mal an große Bands dranhängen würden, Christian Pohl von Out of Line versucht da auch etwas für uns zu arrangieren. Eventuell klappt dieses Jahr das Mera Luna, aber das ist noch nicht so richtig spruchreif!

Back Again: Euer Coverbild vom Album zeigt eine U-Bahnstation, wo habt ihr diese Motive den gefunden?

Juliane: Das Motiv ist in Berlin entstanden. Die Idee dahinter war, die Spuren des Lebens darzustellen, seien es die Spuren die man selbst hinterläßt, Spuren am Computer, oder Schienenspuren. Dadurch entstand das Motiv der Bahnschienen in unserer Überlegung.

Back Again: Dann danke ich euch, dass ihr euch die Zeit genommen habt, und wünsch euch noch eine schöne Zeit hier auf dem WGT 2006!

Lars, Mario, Juliane: Dank dir, dass wünschen wir dir auch! (Maximilian Nitzschke)



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