THE CURE - Three Imaginary Boys (Deluxe Edition)


Erstveröffentlichung: Doppel-CD 2005 / Fiction Records/Polydor / Polydor / 982 182-8

Als irgendwann 2004 die Nachricht kam, dass die ersten vier CURE-Alben „Three Imaginary Boys“, „Seventeen Seconds“, „Faith“ und „Pornography“ als remasterte CDs wieder auf den Markt kommen sollen, war die Freude unter den Fans zwar groß, aber noch nicht frenetisch. Als dann aber bekannt wurde, dass die Platten als digital überarbeitete Deluxe Editions im DigiPak mit jeweils einer Bonus-CD voller unveröffentlichter Tracks und Versionen in die Läden kommen, wurde der Jubel lauter, denn es war schon vorher bekannt, dass es aus der Frühzeit der Band noch einiges interessantes Material gibt, das nun erstmals offiziell die Ohren der Fans erreichen sollte. Einiges gibt es zwar auch auf Bootlegs, doch echte Sammler sind natürlich vor allem scharf auf offizielle Veröffentlichungen.
Den Start machte im Herbst 2004 „Three Imaginary Boys“. Das reguläre Album bietet nichts Neues, aber dafür lupenreine Soundqualität.
Interessanter ist natürlich die zweite CD, die über eine Stunde rares und unveröffentlichtes Material bietet. Los geht´s mit „I Want To Be Old (Studio Demo)“ und „I´m Cold (Studio Demo)“. Beide Stücke stammen aus Studio-Sessions von 1977 und dürften so ziemlich die frühesten Aufnahmen der Band überhaupt sein. Während „I´m Cold“ es später in anderer Version auf die Single-B-Seite von „Jumping Someone Else´s Train“ schaffte, fristete „I Want To Be Old“ nur auf Bootlegs sein Dasein, obwohl der Song perfekt den damaligen Stil der Band wieder gibt. „Heroin Face“ gibt es als Live Aufnahme von Dezember 1977 zu hören. Hier ist noch ganz deutlich der Punk-Ursprung von THE CURE zu hören, kombiniert mit typischen 70er Jahre Rock-Sound. Sicher nicht einer der besten Songs der Band, aber auf jeden Fall ein echtes Zeitdokument. Bisher gab es dieses Stück nur auf der Cassetten-Version des 84er Albums „Concert – The Cure Live“ offiziell zu hören. Unter Fans von diversen Bootlegs bekannt ist danach auch „I Just Need Myself“, hier in einer Demoversion von Anfang 1978. Ebenfalls typisch für THE CURE in ihrer frühen Phase. Einer der Höhepunkte auf dieser CD ist aber danach „10:15 Saturday Night“ in einer unglaublichen Version, die Robert Smith zu Hause mit einer Hammond-Orgel und Bossanova-Rhythmus eingespielt hat, während er das selbst gebraute Bier seines Vaters trank (so steht es jedenfalls in den Liner Notes im Booklet). Abgesehen davon, dass dieser Song sowieso schon einer der großen CURE-Klassiker ist, dürfte diese Version so ziemlich das skurrilste sein, was Robert Smith je offiziell veröffentlicht hat. Echte Fans lieben es! „The Cocktail Party“ ist ein weiterer komplett unveröffentlichter Song. Die hier zu hörende Demoversion leidet unter schlechter Soundqualität und ist ähnlich seicht, wie der Titel vermuten lässt. Kein Höhepunkt, aber immerhin unveröffentlichtes CURE-Material. „Mit „Grinding Halt“, „Boys Don´t Cry“, „It´s Not You“, „10:15 Saturday Night“ und „Fire In Cairo“ kommen dann bekannte Songs in Demoversionen von Frühjahr 1978, die man teilweise schon von Bootlegs und der „Curiosity“-Cassette von 1984 kennt. Die Versionen unterscheiden sich teilweise noch stark von den später Veröffentlichten Aufnahmen. Bei allen hier veröffentlichten Aufnahmen bis April 1978 („Grinding Halt (Demo)“) war übrigens noch Porl Thompson an der Gitarre, der die Band dann verließ und erst Jahre später 1984/85 zurückkehrte. „Winter“ ist ein nicht verwendeter Song aus den „Three Imaginary Boys“ Sessions von Oktober 1978. Der Song hätte tatsächlich kaum auf das Album gepasst, klingt er doch schon wie ein „richtiger“ CURE-Song. Der andere „richtige“ Song der frühen Zeit, der es aber aufs Album geschafft hat war „Three Imaginary Boys“ selbst. Beide Songs zeigen schon deutlich den Weg, den die Band hin zu „Seventeen Seconds“ nehmen sollte. Ebenfalls aus den Aufnahmesessions zur LP stammen die unveröffentlichten Lieder „Faded Smiles“ und „Play With Me“, die beide besser in diese Phase passten und durchaus auch eine schöne Single abgegeben hätten. Dann wieder bekanntes Material mit „World War“, „Boys Don´t Cry“ und „Jumping Someone Else´s Train“, die alle drei nur als Singles (bis auf „World War“), beziehungsweise auf der für den Ami-Markt zusammen gestellten LP „Boys Don´t Cry“ zu finden waren. „World War“ war sicher bisher einer der seltensten offiziell erschienenen Titel, da er nur auf der LP-Version und den ganz frühen CD-Pressungen von „Boys Don´t Cry“ zu finden war. Es ist aber auch kein besonderer Song und Robert Smith mag ihn wohl selbst auch nicht besonders. Schließlich gibt es mit „Subway Song“ (auch auf „Curiosity“ zu finden), „Accuracy“ und „10:15 Saturday Night“ noch drei Livetracks, die 1979 in Nottingham aufgenommen wurden. Dass „10:15 Saturday Night“ alleine auf dieser Bonus CD dreimal auftaucht zeigt wohl deutlich, für wie wichtig Smith diesen Song in der Bandgeschichte ansieht.
Das mehrfach aufklappbare DigiPak kommt im Original-Artwork in einem durchsichtigen Schuber, der die Titellisten enthält. Dazu gibt es ein 12-seitiges Booklet mit genauen Angaben zu allen Tracks, interessanten Liner-Notes und vielen seltenen oder unbekannten Bildern. Eine rundum gelungene Veröffentlichung, die ihr Geld wert ist und auch Fans, die das reguläre Album haben, überzeugen wird. So darf es mit den nächsten Alben gerne weiter gehen! (A.P.)

Webadresse der Band: www.thecure.com

PSYCHE - Live At Belvedere Hall


Erstveröffentlichung: CD 2003 / Psyche

Das ist doch mal was wirklich Feines. Ich war ja nie ein riesiger Fan von PSYCHE, mochte ihre Musik aber immer sehr gerne und einige Songs sind echte Klassiker. Auch live bieten Darrin Huss und Verstärkung immer einwandfreie Unterhaltung. Nun hat Mr. Huss persönlich eine Live-CD-R raus gebracht, die auf 1000 Exemplare (wenn ich mich nicht täusche) limitiert ist und ein ganz frühes Konzert der Kanadier bietet. Damals noch in Originalbesetzung als Brüderpaar Darrin und Stephen Huss. Der Auftritt ist am 31.10.1983 in der Belvedere Hall in Edmonton/Kanada aufgenommen worden und umfasst 12 Songs in zwar nicht perfekter, aber doch ordentlicher Qualität. Letztendlich ist diese CD sowieso eher für Fans gedacht und nicht für Gelegenheitshörer und die Möglichkeit, so alte Aufnahmen zu bekommen, dürfte bei manchen Leuten feuchte Finger erzeugen. Natürlich ist auch einer der kultigsten Electro-Songs überhaupt dabei: „Brain Collapses“. Als Bonus gibt es noch vier Original Demos, an denen auch Skinny Puppy´s Dwayne R. Goettel mitgearbeitet hat, zumindest an einem Song. Dabei covern PSYCHE sogar Fad Gadget´s New Wave-Meisterwerk „Back To Nature“ und das gar nicht mal schlecht. Keine Ahnung, ob der viel zu früh entfleuchte Frank Tovey diese Version jemals gehört hat, aber heute freut er sich bestimmt darüber, von wo aus er das auch immer hören mag. Zu einem echten Minimal-Electro-Knaller mutiert auch das Cover von PIL´s „(This Is) Not A Love Song“, die fast schräger als das Original ist. Dazu spielen PSYCHE auch noch eine wohl nicht ganz ernst gemeinte Version von „Living On Video“ von den kanadischen Landsleuten Trans X. Somit sind also für Freaks eine ganze Reihe wirklich lohnenswerter Tracks vertreten, die so vorher noch nicht erhältlich waren. Man mag es gar nicht glauben, aber PSYCHE sind nun auch schon 20 Jahre dabei und erfreuen sich immer noch großer Beliebtheit, auch, wenn es unverdienterweise nie zum ganz großen kommerziellen Durchbruch gereicht hat. Wem, wenn nicht Darrin Huss sollte man das gönnen? Ein Tipp sei mir noch erlaubt: man sollte diese CD möglichst laut hören, sonst könnte es sein, dass man vom Sound doch enttäuscht ist. Bei der richtigen Lautstärke treibt das aber schon ganz schön nach vorne. Minimal-Synthie-EBM-Pop vom feinsten. Die CD wird sicher auf den zahlreichen Konzerten der Band verkauft, ansonsten einfach mal im Mailorder Bereich von www.bakterielle-infektion.de versuchen. (A.P.)

PSYCHE - Unveiling The Secret (Re-Release)


Erstveröffentlichung: CD 1999 / Synthetic Symphony / SPV

Gleichzeitig mit „Insomnia Theatre“ hat SPV 1999 das zweite PSYCHE Album „Unveiling The Secret“ wieder veröffentlicht und vielen Electro-Fans damit bestimmt eine große Freude gemacht. „Unveiling The Scret“ ist definitiv ein Electro-Klassiker der 80er Jahre und ich kann mich noch gut daran erinnern diese Platte damals unzählige Male gehört zu haben. Mit dieser Platte hatten PSYCHE endgültig ihren ganz eigenen, unverwechselbaren Stil gefunden, irgendwo zwischen Soft Cell und Electronic Body Music. Irgendwie ist es schon Synthie-Pop, klingt aber doch ganz anders, als die heutigen Bands, halt viel eigenständiger. Das beweist einmal mehr, dass PSYCHE Vorbild für viele andere Bands waren und eigentlich ist es ein Wunder, dass nie der ganz große kommerzielle Durchbruch gelungen ist, an den Songs kann es nicht gelegen haben, wohl eher daran, dass keine große Plattenfirma hinter der Band stand. Vielleicht ist das aber auch ganz gut so, wer weiß, was sonst aus PSYCHE geworden wäre...

Der absolute Klassiker auf „Unveiling The Secret“ ist natürlich der Titelsong, aber auch alle anderen Songs überzeugen und könnten heute problemlos auf 80er Wave/EBM Parties die Tanzflächen füllen. Naja, die 80er sind vorbei und heute kann man mit derartiger Elektronik kaum noch die Massen begeistern, Mitte der 80er Jahre war dieser Sound aber bahn brechend und somit sind PSYCHE heute immer noch beliebt, verdientermaßen! „Unveiling The Secret“ und das Debut „Insomnia Theatre“ sind Pflichtstoff in jedem Electro-Geschichts-Unterricht!!!! (A.P.)

PSYCHE - Insomnia Theatre


Erstveröffentlichung: CD / Synthetic Symphony / SPV

PSYCHE sind sicherlich neben Skinny Puppy und Front Line Assembly die populärste Electro-Band aus Kanada und haben sowohl im Genre Electronic Body Music als auch im Sythie-Pop stilprägend gewirkt. Hier gibt es eine remasterte Wiederveröffentlichung des Debut-Albums der Huss-Brüder von Anfang der 80er Jahre incl. 6 Bonus-Tracks, die die CD auch für Sammler interessant machen. Die Songs sind auch heute noch gut, wenn auch weitaus schräger und manchmal fast atonal im Vergleich zu den neueren Platten. Als Hit der Platte und EBM.Klassiker hat sich damals schnell ""Brain Collapse"" entwickelt und der Titel hat auch heute nichts von seiner Intensität eingebüßt. Ob man mit dieser Platte heute nochmal den Durchbruch schaffen könnte? Keine Ahnung, damals waren PSYCHE ihrer Zeit aber auf jeden Fall voraus. (A.P.)

THE PSYCHIC FORCE - Traces


Erstveröffentlichung: CD 1994 / KM Music / Semaphore

Gegen PSYCHIC FORCE hatte ich eigentlich seit ihrer Vergewaltigung des John Foxx-Klassikers “Underpass” eine Abneigung und als mir die neue CD ins Haus flatterte, bereitete ich mich schon mal grinsend auf den heftigsten Verriss im Back Again vor. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Abgesehen von einem neuen, immer noch grausamen Mix von „Underpass“ gefällt mir die CD doch recht gut. Nach dem eher mittelmäßigen Vorgänger „Mutilation“ haben sich THE PSYCHIC FORCE auf eingängigere und atmosphärische Klänge besonnen, die manchmal schon hart an der Grenze zum Ambient Techno sind. Natürlich sind auch rhythmischere, d.h. tanzbare Songs vertreten. Einige Stücke könnten sogar recht gut in leicht veränderter Form als Soundtracks zu John Carpenter-Filmen benutzt werden. Ein Hit sicherlich der ziemlich eingängige Titel „Killing Is An Art“. Die Einflüsse zeigen sich von Technopop bis hin zu Project Pitchfork-artigen Sounds, also jede Menge Spielarten der elektronischen Musik. Gelegentlich finden sich sogar einige Jean Michel Jarre-Einflüsse, so z.B. in „Intervall 1“. Wenn man die beiden CDs der Band vergleicht, so könnten sie wahrlich von zwei verschiedenen Bands stammen. Mir ist der neue Weg, den THE PSYCHIC FORCE eingeschlagen haben, lieber. Allerdings, „Underpass“ von THE PSYCHIC FORCE nachgespielt, bleibt absolut Scheisse. Kann man eigentlich gegen Bands vorgehen, die anderer Künstler Liedgut missbrauchen? (A.P.)

PSYCHIC TV - Trip Reset


Erstveröffentlichung: CD / Cleopatra Records

Endlich eine neue Studio-CD von PSYCHIC TV. Die Band bzw. das Projekt um GENESIS P-ORRIDGE ist ja die Band mit den meisten Live-Alben, aber gerade auch die Studioalben sind ja von besonderem Interesse, so gab es doch die berühmte ""Dreams Less Sweat"", die man ohne mit der Wimper zu zucken, als echte Kultplatte betiteln muß. Der Tonträger beginnt schon gleich mit einem echten Hitsong á la ""White Nights"" mit naiver Soft-Melodie. ""Set The Controls For The Heart Of The Sun"" ist nicht nur der längste Songtitel der CD, sondern auch das längste Lied mit über 10 Minuten. Ein wenig spacig und noisig, passend zu einem düsteren Film und nebenbei noch eine Coverversion von Pink Floyd. ""I Believe What You Said"" ist ein sehr ruhiges Stück mit schöner Violine, wenn auch elektrisch, im Hintergrund. ""Wrongs Of Spring"" ist wieder ein sehr unheimliches, düsteres, ruhiges Stück, welches sich aber von Minute zu Minute (gesamt fast neun) steigert, ohne aber einen wilden Höhepunkt zu erreichen, sondern nach einigen lauten Teilen wieder in der Ferne verschwindet. ""Black Cat"" ist wieder ein sehr schönes Stück mit erinnerungswürdiger Melodie, das ein irgendwie an grüne Wiesen und weite Felder erinnert. Der größte Hit der CD ist allerdings der ""West Coast Experimental Pop Art Mix"" von ""Suspicios"", eine toll-typische PSYCHIC TV-Melodie, einfach genial! Kein einziges Instrumentalstück ist übrigens auf dieser CD zu finden, was alleine auch schon eine Neuerung ist und das Beste ist, daß die nächsten Songs für das nächste PSYCHIC TV-Studioalbum namens ""Brutal"" schon in Arbeit sind, dieses wird düsterer und härter werden. Nebenbei bemerkt muß man unbedingt anmerken, daß ""Trip Reset"" daß bislang beste PSYCHIC TV-Album seit ""Dreams Less Sweat"" ist!!! (H.H.)

PSYCHOPHILE - Transition


Erstveröffentlichung: CD 2003 / Wasp Factory Recordings

Die Band PSYCHOPHILE kommt aus England und hat bisher zwei selbstproduzierte CD-Rs unters Volk gebracht. Nun kommt das erste „richtige“ Album auf den Markt, dass ich deshalb hier mal als Debut bezeichne. PSYCHOPHILE ist wirklich schwer einzuordnen, doch als allererstes würde ich sie in die Darkwave-Schublade stecken. Das ist aber nicht die endgültige Kategorisierung der Musik, denn sie ist einfach viel zu verspielt, um fest in der Schublade verankert zu sein. Irgendwo ist PSYCHOPHILE auch eine Electroband, allerdings mit echter Gitarre und echtem Bass, irgendwie irgendwo zwischendurch EBM, dann ist es irgendwie doch auch ziemlich Gothic wegen einiger entsprechend rockiger Gitarren und dann gibt es auch experimentelles, nicht nur in Bezug auch Sound, sondern auch in Bezug auf Songstruktur. Dazu gibt es kräftigen Gesang von Lucy Pointycat, die mir ihrer vollen Stimme geschickt Akzente zu setzen weiß. PSYCHOPHILE machen es dem Otto-Normal-Zuhörer nicht leicht, sich eine abschließende Meinung zu bilden, doch genau das finde ich so gut an dieser CD. Sie ist schön vielseitig, dabei kraftvoll und fantasievoll. Als Anspieltips würde ich die Stücke „Surplus“ und „Illumination“ vorschlagen und für die Tanzfläche „Intense“ und „Darklight“. (H.H.)

PSYCHOTIC YOUTH - Stereoids


Erstveröffentlichung: CD / Wolverine Records / SPV

Unzählbare Alben haben die Schweden herausgebracht, aber ich kenne sie leider erst seit „Bamboozle!"". Eines ist bei dieser Band wirklich unglaublich: Es ist so unglaublich melodisch, daß man es gar nicht wirklich realisieren kann. Surf-Punk von alleroberster Güteklasse. Auf „Bamboozle!"", die ich heute noch oft höre, gab es einen Haufen wirklich sommercooler Hits wie „Summer Is On"", „MTV"" oder „Japanese Boy"" und auch die neue „Stereoids"" hält einen Haufen wirklich geiler Songs bereits, wie zum Beispiel „Stereo"", ein richtig fetziger Popbringer im Punkgewand. Wenn diese Frauenstimme einsetzt, muß man gleich an Abba denken. „Girls Out Of Reach"" ist ein weiterer heißer Anwärter für den Song des Sommers 98 (auch wenn der schon längst vorbei ist). Die CD geht von vorne bis hinten nach vorne los, es bleibt schnell, kraftvoll und der Sound ist satt wie er sein soll. Eine Pause wird hier jedenfalls für niemanden gemacht und jeder einzelne, und ich meine das nicht Honig-um-den-Bart-schmierend, auch nicht lieblich säuselnd, sondern ganz beinhart und ehrlich, jeder einzelne Song ist für sich genommen ein Ohrwurm! (H.H.)

PSYCHOTIC YOUTH - Split-CD mit Surf Trio


Erstveröffentlichung: CD / Wolverine Records / SPV

Wenn man sich eine CD für den Sommer kaufen will, dann ist diese CD hier die absolute Pflicht. Surfpunk ist das Wort und zum Strandliegen kann nichts besser geeignet sein, als der Hörgenuß verursacht durch PSYCHOTIC YOUTH und SURF TRIO und das Ganze auf einer einzigen CD! Wobei ich zugeben muß, daß mir die psychotische Jugend aus Schweden doch noch ein wenig mehr gefällt als die surfenden Drei aus Kalifornien, die sind irgendwie einfach fetziger. Ich mach es sonst ja nie, aber ich muß einfach zwei Sätze aus dem Info zitieren, da man es eigentlich nicht treffender formulieren kann: Die Bands „machen einen Glauben in Californien am Strand zu liegen, hübsche Beachgirls zu beobachten und für einen Wellenritt auf sein Board zu steigen ud danach im Mustang Cabrio auf dem US Highway 1 die Küste entlang zu cruisen. Also nichts anderes als die ultimative Scheibe für den Sommer“. Der Sommer steht kurz bevor, bzw. ist schon da, also kauft Euch keinen Frustscheiß, sondern das hier! (H.H.)

SURF TRIO - Split-CD mit Psychotic Youth


Erstveröffentlichung: CD / Wolverine Records / SPV

Wenn man sich eine CD für den Sommer kaufen will, dann ist diese CD hier die absolute Pflicht. Surfpunk ist das Wort und zum Strandliegen kann nichts besser geeignet sein, als der Hörgenuß verursacht durch PSYCHOTIC YOUTH und SURF TRIO und das Ganze auf einer einzigen CD! Wobei ich zugeben muß, daß mir die psychotische Jugend aus Schweden doch noch ein wenig mehr gefällt als die surfenden Drei aus Kalifornien, die sind irgendwie einfach fetziger. Ich mach es sonst ja nie, aber ich muß einfach zwei Sätze aus dem Info zitieren, da man es eigentlich nicht treffender formulieren kann: Die Bands „machen einen Glauben in Californien am Strand zu liegen, hübsche Beachgirls zu beobachten und für einen Wellenritt auf sein Board zu steigen ud danach im Mustang Cabrio auf dem US Highway 1 die Küste entlang zu cruisen. Also nichts anderes als die ultimative Scheibe für den Sommer“. Der Sommer steht kurz bevor, bzw. ist schon da, also kauft Euch keinen Frustscheiß, sondern das hier! (H.H.)

PSYCORE - Your Problem


Erstveröffentlichung: CD / V2 Records

Hier kommt Hardcore aus Schweden. Das sagt schon alles, werden einige sagen, aber das sagt soweit nicht viel. Auf alle Fälle kommt man am Begriff Hardcore nicht rum, auch wenn die Musik manchmal zu komplex, zu kantig und oftmals zu ausgefallen ist, um einfach nur diese Schublade zu ziehen. Untersucht diese Band selbst, indem Ihr Euch die CD zuzieht, oder im Internet guckt unter http://www.psycore.com. (H.H.)



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