SECRETS OF THE MOON - Carved In Stigmata Wounds


Erstveröffentlichung: CD 2004 / Lupus Lounge

Ob Lupus Lounge nun ein Sublabel von Prophecy Productions ist, oder das Label nur von dort aus promotet wird, war im Info nicht heraus zu lesen, ist aber letztlich auch egal. Da ich kein ausgesprochener Metal-Fachmann bin, muss ich hier hin und wieder aus dem Info zitieren. Danach spielen SECRETS OF THE MOON, ein etwas sperriger Bandname, wie ich finde, Occult-Blackmetal und ich nehme das mal als Tatsache hin, obwohl ich immer dachte, Blackmetal wäre weitaus trashiger und hätte immer diese Sänger mit Grunzstimmen. Ob SECRETS OF THE MOON deshalb also eine eher typische oder untypische Blackmetal-Band sind, kann ich nicht sagen, auf jeden Fall muss man aber sagen, dass sie ihre Instrumente beherrschen und verschiedenste Einflüsse verarbeiten. Die meisten Stücke sind sehr lang, in der Regel über 7 Minuten und geben den einzelnen Songs etwas Episches. Auch musikalisch klingt hier und da der Bombast-Rock der 70er Jahre durch. Leider sind bei der Promo-CD keine Texte dabei und auch der Waschzettel verrät nicht, ob es sich um ein Konzeptalbum handelt. Auf jeden Fall stehen SECERETS OF THE MOON den frühen Helden wie Black Sabbath deutlich näher, als heutigen Grunzern wie Cradle Of Filth und Konsorten, was die CD sicher etwas aus der Masse hervorhebt. Definitiv nicht meine Welt, aber Fans des Stils sollten ein Ohr riskieren, denn wie gesagt, rein technisch sind die Deutschen gut und hier und da hört man sogar Melodien heraus. Auch das Cover ist erfreulich klischeelos und man kann den Bandnamen lesen, da er in ganz normaler Schrift gesetzt wurde. Alleine dafür gebührt der Band und dem Label schon Lob. Alles unter Vorbehalt natürlich, denn was die Songs textlich hergeben, weiß ich noch nicht. Leider gibt es da im Metal-Bereich auch sehr bedenkenswerte Vertreter. (A.P.)



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