SUPERMAX - Terminal 2002


Erstveröffentlichung: CD 2001 / Point Music

Na, was haben wir denn da? Eine Band namens SUPERMAX. Ich wette, diesen Namen hat jeder schon mal gehört, oder etwa nicht? Der Name KURT HAUENSTEIN dagegen ist sicherlich weniger bekannt. Nachdem er in den Siebzigern auf Frank Farian stiess, war er massgeblich am Erfolg von Boney M. beteiligt und das führte zur Entstehung von SUPERMAX, was wiederum im Jahre 1977 zur Veröffentlichung des Debut-Albums „Don´t Stop The Music“ führte. Ein zweites Album folgte und mit dem Hit „Love Machine“ wurde er weltweit bekannt. HAUENSTEIN zog in die USA und widmete sich der Black Music. Sein Willen zur eigenen musikalischen Verwirklichung war wichtiger als kommerzielle Grundgedanken und das hatte zur Folge, das man ellenlang nichts mehr hörte. Nun ändert sich das, obwohl der Meister im Grunde keine Lust hat, im Mittelpunkt zu stehen. Das neue Album „Terminal 2002“ ist erschienen. Sehr elektronisch und im Grunde auch sehr schwarz, bzw. black. Etwas New Age, jede Menge Roboterstimmen und ganz sicher nicht beim ersten Hören eingängig. Es gibt diverse Tracks, die auch im Radio laufen könnten, obwohl sie Ecken und Kanten haben, doch hörbar sind sie allemal, auch für diejenigen, denen Groove vor Musikalität geht. Für das Hirn bestimmt sind die Texte, die von einer besseren Welt ohne Hass und Terror sprechen. Alles in allem ein unerwartetes Comeback, doch SUPERMAX kann auch heute noch bestehen und klingt frisch und frei und natürlich bedeutend origineller als die meisten Neuerscheinungen der heutigen Tage. (H.H.)



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