TIERRA SANTA - Apocalipsis


Erstveröffentlichung: CD 2004 / Locomotive Music

Jedes Jahr wieder, seit 1998, bringen TIERRA SANTA ein neues Album auf den Markt. Hier also ist das 2004er Album, rein rechnerisch das sechste. Lange wurden sie mit Iron Maiden verglichen, so langsam haben sie sich aber in eigene Gefilde hineingespielt, ihr Sound ist rockiger geworden, Hardrock selbstverständlich. Es beginnt mit siebziger-atmosphärischen Synthesizer-Klängen, die dann übergehen in Rhythmen und Riffs, die Dio alle Ehren gemacht hätten. Dann aber rockt es wirklich, Kamikaze“ und „La Ira Del Cielo“ sind gute Beispiele dafür und relativ hart wird es bei „Esta Tierra Es Mia“, doch meist handelt es sich um Melodic Rock, besonders melodisch bei „Rumbo a las estrellas“, das mir persönlich auch am besten gefällt, auch wenn es fast schon radiokompatibel ist und einem Van Halen-Song nicht unähnlich. Aber trotzdem wirkt alles recht homogen, es gibt keine ernsthaften Ausfälle zu beklagen und insofern werden alte Fans weiterhin angesprochen, das Album wird niemanden dazu veranlassen, der Band den Rücken zu kehren. (H.H.)



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