ZACKENFLANKE - Mit der Zeyt


Erstveröffentlichung: CD 2011 / Totentanz Records

Kaum einer wird bisher wirklich Notiz genommen haben von den sechs Individualisten aus Süddeutschland, es sei den er war im vergangenen Jahr - wie ich zum Wave Gotik Treffen- öfter im heidnischen Dorf unterwegs und durfte ihrer wilden Performance auf der Bühne zusehen und lauschen. Ich finde deswegen, dass es sich lohnt ein Auge und das Ohr etwas genauer auf Zackenflanke zu lenken, und euch eine Band abseits der großen Namen der Szene vorzustellen. Im Grunde haben die sechs Individualisten alle ganz unterschiedliche musikalische Vorlieben und so ist Zackenflanke eine der Bands, die sich stilistisch zwar nach mittelalterlicher Marktmusik anhören, sich jedoch weder einschränken noch in ihrer Ausrichtung Grenzen setzen. Das klingt vielleicht für den Leser so,als würde eine völlige Kakophonie an Tönen erzeugt werden, aber erfreulicher Weise geht dieses Erfolgsrezept auf. Die Band selbst ist bereits sechs Jahre alt, dennoch befinden sich die Spielleute nach Selbsteinschätzung noch mitten in der Selbstfindung, wobei bereits zwei Werke schon das Licht der Welt erblickt haben auf diesem Weg bisher. In welche Richtung sich Zackenflacke entwickeln würde war ziemlich unklar 2006, denn die Rocker unter ihnen kannten sich mit den mittelalterlichen Klängen überhaupt nicht aus und die Sackpfeifer unter ihnen waren wiederum unsicher ob sich die Rocker mit dieser Art der Musik anfreunden können. Niemand hatte damals ernsthaft damit gerechnet, dass Zackenflanke länger als ein Jahr bestehen würde. Doch gerade dieser Mut sich auf das Wagnis einzulassen hebt sie für mich aus der Masse der Dudelkapellen die mittelalterliche Märkte so gern bevölkern hervor.

Die aktuelle CD „Mit der Zeyt“ kredenzt dem Hörer ein amüsantes Popourri aus mittelalterlichen Klangkaskaden ein, gepaart mit diversen Einflüssen ganz anderer Musikstile. Deutlich spiegelt sich die Weiterentwicklung der Band wieder und vereint die unterschiedlichen Musikgeschmäcker der Musiker gekonnt. Für Stücke wie „Apokalyptische Piper“ oder „Aestvus“ bilden Folk und Rock die Basis, während in anderen Stücken etwa „Ben el Habib“ oder „Fruere et Vivere“ orientalische Zutaten hinzugetan wurden. Wieder andere hören sich nach Mittelalterock an, etwa „Gerdundula“ kurz“Gundula“ oder „Valeriana“. .

Ich persönlich empfehle mal hineinzuhören in „Mit der Zeyt“, einer CD die für Eigenwilligkeit steht und dem Hörer kurzweilige Unterhaltung bietet. Natürlich solltet ihr auch hinsehen, wenn ihr Zackenflanke live erleben könnt 2012.
(maximilian nitzschke)

Zackenflanke – Mit der Zeyt
(VÖ: 2011 Totentanz Records)

Kaum einer wird bisher wirklich Notiz genommen haben von den sechs Individualisten aus Süddeutschland, es sei den er war im vergangenen Jahr - wie ich zum Wave Gotik Treffen- öfter im heidnischen Dorf unterwegs und durfte ihrer wilden Performance auf der Bühne zusehen und lauschen. Ich finde deswegen, dass es sich lohnt ein Auge und das Ohr etwas genauer auf Zackenflanke zu lenken, und euch eine Band abseits der großen Namen der Szene vorzustellen.
Im Grunde haben die sechs Individualisten alle ganz unterschiedliche musikalische Vorlieben und so ist Zackenflanke eine der Bands, die sich stilistisch zwar nach mittelalterlicher Marktmusik anhören, sich jedoch weder einschränken noch in ihrer Ausrichtung Grenzen setzen. Das klingt vielleicht für den Leser so,als würde eine völlige Kakophonie an Tönen erzeugt werden, aber erfreulicher Weise geht dieses Erfolgsrezept auf. Die Band selbst ist bereits sechs Jahre alt, dennoch befinden sich die Spielleute nach Selbsteinschätzung noch mitten in der Selbstfindung, wobei bereits zwei Werke schon das Licht der Welt erblickt haben auf diesem Weg bisher.
In welche Richtung sich Zackenflacke entwickeln würde war ziemlich unklar 2006, denn die Rocker unter ihnen kannten sich mit den mittelalterlichen Klängen überhaupt nicht aus und die Sackpfeifer unter ihnen waren wiederum unsicher ob sich die Rocker mit dieser Art der Musik anfreunden können. Niemand hatte damals ernsthaft damit gerechnet, dass Zackenflanke länger als ein Jahr bestehen würde. Doch gerade dieser Mut sich auf das Wagnis einzulassen hebt sie für mich aus der Masse der Dudelkapellen die mittelalterliche Märkte so gern bevölkern hervor.

Die aktuelle CD „Mit der Zeyt“ kredenzt dem Hörer ein amüsantes Popourri aus mittelalterlichen Klangkaskaden ein, gepaart mit diversen Einflüssen ganz anderer Musikstile. Deutlich spiegelt sich die Weiterentwicklung der Band wieder und vereint die unterschiedlichen Musikgeschmäcker der Musiker gekonnt. Für Stücke wie „Apokalyptische Piper“ oder „Aestvus“ bilden Folk und Rock die Basis, während in anderen Stücken etwa „Ben el Habib“ oder „Fruere et Vivere“ orientalische Zutaten hinzugetan wurden. Wieder andere hören sich nach Mittelalterock an, etwa „Gerdundula“ kurz“Gundula“ oder „Valeriana“. .

Ich persönlich empfehle mal hineinzuhören in „Mit der Zeyt“, einer CD die für Eigenwilligkeit steht und dem Hörer kurzweilige Unterhaltung bietet. Natürlich solltet ihr auch hinsehen, wenn ihr Zackenflanke live erleben könnt 2012. (Maximilian Nitzschke)



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