BLOODSPOT - Embrace The End


Erstveröffentlichung: CD 2011 / Finest Noise / Radar / FNR011011

Schickes Covermotiv und guter Bandname, das sieht doch schon mal viel versprechend aus. Nun ist Metal in all seinen Spielarten nicht unbedingt meine Musik. Trotzdem hat „Embrace The End“ eine Energie, die sogar mich hier und da mitreißt. Death/Trash-Metal nennt das Info dies, ich würde mal gerne den Begriff Splatter-Metal benutzen, denn er gibt das, was Cover, Name und Texte rüberbringen ganz gut wieder. Mich erinnert es ein bisschen an das Sodom-Album „Til Death Do Us Unite“, das mit „Fuck The Police“ und „Gisela“ zwei Knaller hatte, die sogar mir richtig gut gefallen haben, weil dahinter eine gewisse Punk-Rotzigkeit durchklang. Auch Body Count oder die Mitt-90er Ministry kommen mir in den Sinn, weniger was die Musik angeht, als die Energie, die aus den Boxen knallt. Klar, Kenner des Metal-Genres werden die Vergleiche wahrscheinlich nicht nachvollziehen können, aber in Ermangelung passender Vergleiche muss ich das so beschreiben. Und es ist ja positiv gemeint. Wo es bei mir eben immer hakt ist, dass ich den Groll/Kreisch-Gesang in diesem Genre nicht mag und das Album dann letztlich doch wieder nicht richtig gut finden kann. Musikalisch aber allemal ein echt kraftvolles Brett und eine Metal-CD, die bei mir nicht gleich auf dem „einmal und nie wieder“-Stapel landet. (A.P.)

Webadresse der Band: www.bloodspot.music.de


[ ZURUECK ]