VOODOMA - Bridges To Disturbia


Erstveröffentlichung: CD 2012 / Echozone / BOB Media / EZ12C1178

Mit „Bridges Of Disturbia“ legen die Westdeutschen VOODOMA bereits ihr fünftes Album vor, was für eine Düster-Rock-Band heutzutage schon eine ordentliche Leistung ist, ist diese Richtung doch in der aktuellen schwarzen Szene nicht mehr so angesagt. Aber durch die Verbindung mit dem Metal-Genre in den 90er Jahren hat sich doch eine neue Hörerschaft erschlossen und so gibt es kaum noch reine Gothic-Rock-Bands, sondern eher Gruppen wie eben VOODOMA, die zwar düsteren Rock mit einigen Gothic-Anklängen spielen, sich aber ansonsten auch sehr stark im Metal bewegen. Nun liefern VOODOMA nicht den vielfach gehörten Gothic-Metal ab, der ja oftmals auch von betörenden Frauenstimmen lebt, sondern bieten ein ordentliches Rock-Brett. Insofern passt eben die Bezeichnung Dark-Rock noch am besten. Das Ganze wird angereichert mit etwas Gothic, etwas Metal, etwas Alternative und in Stücken wie „Rebirth“ (mit eingängigem Keyboard) mit einer Portion Dark Wave. Klingen tut das dann wie eine Mischung aus den späteren Love Like Blood, HIM und Danzig, ziemlich fett, etwas doomig und garantiert live auf der Bühne noch mal eine ganze Spur kraftvoller, als auf CD. Vom Metal hebt VOODOMA zum Glück auch ab, dass wirklich gesungen wird und nicht gekreischt oder gegrowlt. Wenn man also auf die genannten Bands steht, sollte man ruhig auch mal bei VOODOMA reinhören, ein Gothic-Rock oder –Metal-Album sollte man aber nicht erwarten, eher erdigen, dunklen Rock. Anspieltipps: „Rebirth“, „Another Me“ und „The Devil Dances“. (A.P.)

Webadresse der Band: www.voodoma.com


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