TRAGIC BLACK - The Eternal Now


Erstveröffentlichung: CD 2013 / Danse Macabre

Tragic Black – The Eternal Now
"(VÖ: 22.02.2013 Danse Macabre)


Als mich vor wenigen Tagen ein neues Promopaket erreichte sagte mir zuerst der Name „Tragic Black“ gar nichts, aber das Styling der Band ein bisschen in Visual Key Optik sprach mich sehr an.
So begann ich nach dem Erhalt des Pressetextes im Internet zu suchen und erfuhr so, dass es die Jungs aus Salt Lake City bereits seit 13 Jahren gibt, aber sich ihr Bekanntheitsgrad aktuell noch verstärkt in der amerikanischen bzw. mexikanischen Gothicszene erstreckt. Im Gespräch anschließend mit amerikanischen Freunden erwähnte ich den Namen, und siehe da, man kannte ihre Musik und legte mir besonders ihre Live Shows ans Herz. Nachdem doch ein paar Kilometer zwischen Amerika und Europa liegen und ein Live Erlebnis ausgeschlossen ist, war ich nun neugierig geworden, was mich aus dem Hause Danse Macabre erreichte und legte „The Eternal Now“ ein.

Die insgesamt zehn Stücke sind Bestandteil eines Konzeptalbums, welches sich in musikalisch in enger Beziehung zum Element Erde befindet. In zehn Songs wird dem Hörer in unterschiedlichen Szenarien - wie aus einem Fotobildband collagenartig- eine kollabierende Welt aufgezeigt. Druckvolle Gitarrenwände verstärken die Textgewalt und unterstützen den aggressiven Gesang des Frontsängers stilecht. Trotz deutlich mehr Härte im Vergleich zu bisherigen Alben, blieb man dennoch der Tradition von Konzeptalben treu. Ich hatte dann auch in die Vorgängeralben hineingehört, und schon das Debütalbum „The Decadent Requiem“ befand sich in enger Beziehung zu einem Element, in diesem Fall war es das Feuer. Auch der Nachfolger „The Cold Caress“ wiederum befasste sich mit einem Element, nämlich dem Wasser. Folgerichtig musste der Nachfolger „The Dead Fall“ sich erneut einem Element widmen, diesmal der Luft. Allen Alben kann ich eine musikalische Kraft bescheinigen, welche jedoch noch nicht so intensiv bei mir ankam, wie es jetzt mit „The Eternal Now“ erreicht wurde. Für mich stellte ich mir die Frage, woran dies liegen könnte, und machte für mich den starken Einsatz von E-Gitarren aus. Gerade durch diesen verstärkten Einsatz transportiert sich die Emotion in der Stimme des Frontsängers um so mehr und hinterlässt einen tollen etwa 60minütigen Gesamteindruck.

Ich werde in Zukunft ein Auge auf Tragic Black behalten und kann den musikalischen Zugewinn einer überzeugenden Band nur begrüßen! (Maximilian Nitzschke)

Webadresse der Band: www.tragicblack.com


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