MASSIV IN MENSCH - The Cortex Zero Effect


Erstveröffentlichung: CD 2013 / Advoxya Records

MASSIV IN MENSCH – The Cortex Zero Effect
(VÖ: 30.August 2013 Advoxya Records)

Es ist das mittlerweile siebente Studioalbum von Massiv in Mensch, welches scheinbar nahtlos an die Single „The way to oblivion“ anknüpft. Im Gegensatz zu den noch verspielten Vorgänger Alben, wie etwa „Niemand weiß, was die Zukunft bringt“, ist „The Cortex Zero Effect“ kompakter und songorientierter angelegt worden. Eingängigkeit und Clubtauglichkeit stehen in der Komposition an erster Stelle scheint es, denn das Album ist zum Großteil sehr melodisch gehalten und spart auch nicht mit melancholischen Momenten. Ein Anspieltip meinerseits bildet „Vajont“, benannt nach dem gleichnamigen Ort und dem hier stattgefundenen Talsperrenunglück im Jahr 1963.
Konsequenter als bisher werden in den Stücken auch akustische Instrumente, wie etwa Schlagzeug, Bass und Gitarre vereinzelt eingesetzt. Ein Anspieltip hierfür bildet die Coverversion des New Wave Klassikers „Hello Hello“ von Lars Falk.
Die siebzehn Stücke des Albums wechseln innerhalb ihrer stilistischen Zuordnungen sehr häufig, mal Electro, mal EBM, mal Pop und sogar Techno ist vereinzelt zu erkennen. Das besondere daran ist, dass diese Mischungen zu einer enormen Tanzbarkeit führen, wie etwa „Cortex Zero“ beweist.
Auch gesanglich bietet das Album eine hohe Vielfältigkeit an, denn neben den Sängern Daniel Lagemann, Anna Straatmann und Tomas Appelhoff konnte man etwa den „Endanger“ Sänger Rouven Walterowicz für die Electro – Nummer „Scharlatan“ gewinnen.

Wer also auf abwechslungsreiche, tanzbare EBM lastige Songs gut abgehen kann, dem dürfte „The Cortex Zero Effect“ definitiv gefallen! In jedem Falle zeigt sich hier ein gutes Beispiel für den Reifeprozess einer aufstrebenden Band!



(Maximilian Nitzschke)

Webadresse der Band: www.massiv-in-mensch.de


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