ASP - Zutiefst


Erstveröffentlichung: CD 2017 / Trisol / Soulfood

ASP – Zutiefst
(VÖ: 27.10.2017 Trisol/Soulfood)


Diesen Moment haben die Fans herbeigesehnt! Endlich kehren ASP zurück zum Erzählzyklus „Fremder“ und bringen die im Top Ten Album „fremd“ begonnene Reise und mit dem Nummer 2 Album „Maskenhaft“ vertiefte Story zu einem neuen Höhepunkt.
Diesmal geht es tief hinab in die unergründlichsten Tiefen der menschlichen Seele.
Ganz im Gegensatz zum hochgelobten „Verfallen“ Erzählkonzept konzentriert sich Mastermind Alexander „Asp“ Spreng mit „zutiefst“ klar auf das, was die Fans lieben und die Band so besonders macht: Zehn schaurige, musikalische Kurzgeschichten enthalten das fein destillierte Können, bilden die wohl kleinste literarische Einheit. Jeder Song fesselt mich als Hörer mit seiner fantastischen Handlung, und dabei geht Asp geradezu lustvoll ans Werk. Auch wenn das Album wie immer hochgradig lyrisch anspruchsvoll ausfällt und dem Asp-Fan viele Anspielungen und Rückbezüge bietet, spürt man bei „zutiefst“ eine Leichtigkeit, die geradezu im Widerspruch mit der Komplexität und der Tiefgründigkeit der Texte zu stehen scheint. Eine solche Hitdichte gab es selbst bei den melodie-treffsicheren ASP seit Jahren nicht. Hier reiht sich ein Gothic Novel Hit an den anderen, und ein zukünftiger Live-Evergreen jagt den nächsten.

ASP sind seit Jahren ein unergründliches Phänomen in der deutschen Musiklandschaft. Seit Jahren erkämpfen sie sich unermüdlich und mit hingebungsvoller Leidenschaft ein stetig wachsendes Publikum- und das über alle Szenegrenzen hinaus. Dabei bleiben sowohl die Musiker als auch ihre Kunst stets authentisch und schaffen es ohne Mainstream, sich regelmäßig hohe Ränge in den Media Control Charts zu sichern. Freunde anspruchsvoller Texte und tiefgründiger Rockmusik haben längst bemerkt, dass sich hinter der gruseligen Maske und den oft alarmierenden Inhalten Kompositionen von großer Kraft und tröstender Melancholie verbergen.

Fast hat man bei „zutiefst“ nun das Gefühl, eine Art „Best of“ vor sich zu haben, denn das Album verbindet die verspielte Anmut von ASP Klassikern wie etwa „Weltunter“ mit der Wuchtigkeit des „fremd“ Zyklus. Der Hörer findet hymnische Heavy Rocknummern ebenso wie Soundtrack-artige, wavige Momente und Anklänge an epische Darkrock-Opern. ASP ist insgesamt seinen Wurzeln treu geblieben, und dieses Album macht zutiefst eines: Spaß! Es ist schlicht wieder eines: zitiefst ASP!
(Maximilian Nitzschke)

Webadresse der Band: www.aspswelten.de


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