BLIND ALLEY - Infinity Ends


Erstveröffentlichung: CD 2004 / AOR Heaven / Soulfood

3 Jahre nachdem das schwedische Trio BLIND ALLEY, bestehend aus Magnus Olsson (Instrumente und Programming, Lead und Backing Vocals), Hans Dimberg (Lead und Backing Vocals) und Pierre Glans (Gitarre, Lead und Backing Vocals), ihr Debütalbum „On The Way” über mp3.com veröffentlichte, legen sie nun mit „Infinity Ends“ ihren zweiten Longplayer vor. Das Vorhaben, ein Classic Rock-Album zu schaffen, hat die Band verwirklicht und mit AOR Heaven das wohl passende Label gefunden. „Infinity Ends“ enthält 13 Songs (darunter zwei Bonustracks), die auffallend keyboardlastig ausgefallen sind, allerdings noch in Maßen, die das Genre durchaus erlaubt. Das Album ist sehr leicht und unbeschwert, im Großen und Ganzen gibt es auch keine Nummer, die besonders hervorsticht.

Abwechslung ist in gewisser Weise schon vorhanden, so gibt es poppige, fast schon kitschige Nummern, genauso wie balladeske Stücke. Wieder andere Songs treiben dagegen beinahe auf die Tanzfläche. Wie erwähnt ist das Material nicht sonderlich spektakulär, dafür aber recht eingängig und aufmuntert. Sowieso scheint die Band ihr Hauptaugenmerk auf warme Melodien zu legen. „Infinity Ends“ wird sicherlich nicht jeden ansprechen, dem richtigen Metaller oder Hardrocker ist hier ohnehin abzuraten, doch handelt es sich bei dem Werk eigentlich um eine recht ordentliche CD, die ganz gut zu unterhalten weiß. Anspieltipps: All Figured Out, Hunter. (Daniel Hinrichsmeyer)



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