CROSSCUT - NoneSizeFitsAll


Erstveröffentlichung: CD 2003 / F.A.M.E. Recordings / BMG

Immer ärgerlich, wenn man sich als Besprecher einer CD sich diese anhört, währenddessen versucht, die ersten passenden Worte zu überlegen und auch versucht, vielleicht einen Bandvergleich anzustreben, denn Musik zu beschreiben ist immer schwierig und für den Leser ist es oft einfacher, Vergleiche heranzuziehen. Wenn man sich dann also ein Kurzkonzept für eine CD-Kritik zurechtgelegt hat und sich dann das CD-Promoinfo nimmt, um sich nähergehende Informationen zu ziehen und dort steht dann exakt das gleiche drin, was man sich eben ausgedacht hat, glauben wieder alle, man würde nur abschreiben. Das ist mir jetzt aber dann doch egal. Der Titel der zweiten CD, auf der ein neuer Sänger seine Texte schmettert, impliziert es wohl schon, man will nicht das machen, was andere eh schon tausendmal durchgekaut haben, sich nicht in eine Form pressen lassen, aber es ist natürlich auch klar, dass man auch nichts weltbewegend neues der Sonne hervorzaubern kann, diese Zeiten sind lange vorbei.

Also doch erstmal eine grobe Kategorisierung: Metal. Hierbei spielen dann gewisse Formen des Trashmetals und des Hardcores mit hinein und auch der sogenannte Nu Metal. Dazu groovt es mitunter ein wenig, Scratching hört man ebenfalls und noch einiges mehr. Also, alles ist ein bisschen härter und auf modern getrimmt, manch Old-School-Metaler wird dies nicht mögen, Zielgruppe ist wohl eher die jüngere Generation nachwachsender Metalfans. Anspieltips sind „Teenage Saviour“, „Paybacktrack“, die Ballade „Perfect Gift“ und „Platform“. (H.H.)



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