THE CURE - The Top


Erstveröffentlichung: CD 1984 / Fiction / Polydor

Lange Zeit war ""The Top"" mein Lieblingsalbum von THE CURE, bis sich das hin zu ""Pornography"" und ""Disintegration"" verschob.

Nach der Düsternis von ""Pornography"" und den Pop-Singles, die auf ""Japanese Whispers"" zusammengefasst wurden, bietet ""The Top"" eine fast perfekte Mischung dieser Extreme mit einem großen Schuß Psychedelia garniert. Auffallend ist bei diesem Album Robert Smith´s Hinwendung zu Tieren, wie man sie in Songtiteln wie ""Shake Dog Shake"", ""Bird Mad Girl"", ""The Caterpillar"", ""Piggy In The Mirror"" und ""Bananafishbones"" finden kann. Mit ""The Caterpillar"" war denn auch eine massentaugliche und erfolgreiche Singleauskopplung auf ""The Top"" zu finden. Weitaus bessere Songs waren auf der poppigen Seite jedoch ""Piggy In The Mirror"" und auf der psychedelisch-düsteren Seite ""The Empty World"", ""Wailing Wall"" und ""Dressing Up"", wobei letzteres genauso wie ""Shake Dog Shake"" zu einem beliebten Liveklassiker der Gruppe wurde. An ""Pornography""-Zeiten erinnert vor allem das brachiale ""Give Me It"". Mit dem Titelstück ""The Top"" endet das Album irgendwie hoffnungslos.

Den Stil dieser Platten haben THE CURE später auf ""Kiss Me Kiss Me Kiss Me"" in den Stücken ""The Kiss"", ""The Snakepit"" und ""If Only Tonight We Could Sleep"" wieder aufgegriffen. Obwohl ""The Top"" eingängig ist enthält das Album doch nicht so seichte Popsongs wie ""Japanese Whispers"" und wurde dennoch der endgültige Durchbruch der Band, die von nun an die ganz großen Hallen bei ihren Konzerte füllte. (A.P.)

Webadresse der Band: www.thecure.com


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